Die europäische Rover Agora – Teil 1

Erschienen am 30. April 2014 in Live dabei

Jan Hendrik Buchmann

Jan Hendrik Buchmann

Jan Hendrik Buchmann war Mitglied im Internationalen Arbeitskreis und ist jetzt im Rover-BAK aktiv. Am Internationalen begeistern ihn die vielfältigen Begegnungen mit verschiedenen Menschen und Kulturen.

 

Wie letzte Woche schon berichtet, war ich auf der europäischen Agora für Roverinnen und Rover. Eine Tolle Erfahrung! Wir waren 49 Teilnehmende aus 15 Ländern. Das Einzigartige an diesem Konzept ist, dass das Programm ausschließlich von vier Teilnehmenden des Vorjahres vorbereitet wurde. Also absolut von Roverinnen und Rover für Roverinnen und und Rover!

Im Folgenden werde ich viele Anglizismen verwenden, was daher kommt das die Arbeitssprache auf der Veranstaltung natürlich Englisch war und es zum Teil keine treffenden Übersetzungen gibt. Einiges werde ich aber erklären und wer noch Fragen hat, kann diese natürlich als Kommentar hinterlassen!

Eingeladen wurde unter dem Thema „Participation+“. Daher hatte ich einen starken Austausch über Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen erwartet. Aber wie das eben manchmal ist, sind die Perspektiven halt unterschiedlich. So lagen die Schwerpunkte eher bei „Youth Empowerment“ und „European Citizenship“, was aber nicht minder interessant war.

Gestalte Europa!

Unter dem Motto „City Buildung“ haben wir uns mit gesellschaftlichen Problemen in Europa beschäftigt. Dabei war es sehr interessant welche Probleme, Ängste und Sorgen es in den verschiedenen Ländern gibt. Beeindruckt hat mich aber besonders, wie nah wir damit beieinander sind und im Grunde den gleichen Wunsch haben: Ein starkes und friedliches Europa, in all seiner Vielfalt. Und wenn man schon mal in Straßburg ist, durfte natürlich auch ein Besuch im Europaparlament nicht fehlen. Außerdem wurde in den Sessions über „Politikverdrossenheit“ von Jugendlichen, sowie schwierige Europa-Themen wie Einwanderung, Abtreibung und Umwelt diskutiert.

Was ist eigentlich Youth Empowerment?

Neben den Sessions, die das Team vorbereitet hatte, gab es auch noch Input und Workshops von verschiedenen Gästen. So hatten wir Besuch von zwei Mitgliedern der regionalen WOSM Arbeitsgruppe „Youth Empowerment“, das auf der letzten Europakonferenz als eines der Zentralen Themen der aktuellen Periode bestimmt wurde (Regional Scout Plan).

Aber was ist das eigentlich? „Empowerment“ bedeutet so viel wie die Befähigung zur Selbstbestimmung (vgl. fremdwort.de). Ein Zitat aus dem Abschiedsbrief des kürzlich verstorbenen kolumbianischen Schriftstellers Gabriel García Márquez beschreibt das sehr treffend: „Einem Kind würde ich Flügel geben, aber ließe es das Fliegen selber erlernen.“

Während der Session haben wir uns ausgiebig darüber ausgetauscht wie das funktionieren kann und wie wir es schon selbst erlebt haben, um schließlich unsere ideale „Empowerd“ Person zu kreieren: z.B. weltoffen, zielstrebig und selbstbewusst. Ein echter Pfadfinder eben.

An dieser Stelle werde ich in Kürze weiter von der Veranstaltung berichten.

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2 Responses

  1. Die europäische Rover Agora – Teil 2 « blog.dpsg.de

    1. Mai 2014: […] wenn der Inhalt der Sessions nicht ganz meinen Erwartungen entsprach (siehe Teil 1 meines Berichts), so hat sich die Teilnahme auf jeden Fall gelohnt. Ich habe viel dazu gelernt und […]

     
  2. hoppel grassmeier

    30. September 2015: newsletter ich haben will