Die europäische Rover Agora – Teil 2

Erschienen am 1. Mai 2014 in Live dabei

Jan Hendrik Buchmann

Jan Hendrik Buchmann

Jan Hendrik Buchmann war Mitglied im Internationalen Arbeitskreis und ist jetzt im Rover-BAK aktiv. Am Internationalen begeistern ihn die vielfältigen Begegnungen mit verschiedenen Menschen und Kulturen.

 

Hier die Fortsetzung zu meinem Erfahrungsbericht von der European Agora.

Neues aus dem Weltverband

Weiter ging es mit Themen aus dem Weltverband. Zu Gast war eine Mitarbeiterin des World Scout Büro. Sie hat uns über aktuelle, uns betreffende Themen aus dem Weltverband informiert. Zum Beispiel über den Scout of the World Award und das World Scout Environment Programme, die in in Zukunft unter dem sogenannten Better World Framework firmieren werden. Bei beiden Programmen wird für die erfolgreiche Durchführung eines entsprechenden Projekts mit einem Abzeichen belohnt. Der Scout of the World Award ist explizit für die Roverstufe, das Wold Scout Environment Programme für alle Altersstufen offen. Außerdem gab es auch noch ein paar Informationen zum World Scout Youth Forum, zu dem ich im August fahren werde.

Internationaler Abend und eine Projekt

Ein Highlight der Agora war natürlich der internationale Abend, zu dem alle ihre nationalen Spezialitäten mitgebracht hatten. Neben Speis und Trank gab es aber auch noch ein isländisches Volkslied und eine Einführung in einen irischen Tanz. Ein toller Abend!

Auch die Projektmethode hatte ihren Platz im Programm. So sollte nach erfolgreicher kreativer Ideenfindung ein Projekt für die „lokale Community“ geplant werden. Von den „Smart Goals“, über Finanzierung und Förderanträge sollte in Kleingruppen alles ausgeklügelt werden.

Den Rücken stärken

Zum Abschluss der Veranstaltung bekam jeder einen Zettel an den Rücken geklebt, der dann von den anderen mit etwas positivem beschriftet werden sollte. Der kam dann in einen Umschlag und durfte erst zu Hause geöffnet werden. Jeder, der das schon einmal mitgemacht hat, kennt sicherlich dieses gute Gefühl, beim Lesen der Nachrichten. Das hilft einem dann ganz gut über das Loch hinweg, in das man nach so einer Veranstaltung fällt.

Mein Fazit

Auch wenn der Inhalt der Sessions nicht ganz meinen Erwartungen entsprach (siehe Teil 1 meines Berichts), so hat sich die Teilnahme auf jeden Fall gelohnt. Ich habe viel dazu gelernt und eine Menge Motivation mit nach Hause genommen. Und da ich die Kaffeepausen dazu genutzt habe, mich über Mitbestimmung in anderen Pfadfinderverbänden zu informieren, werde ich euch auch darüber bald nochmal berichten.

Wünschen würde ich mir, das noch mehr Rover aus der DPSG solche Erfahrungen von einer Agora mitnehmen können. Entweder bei einer europäischen oder vielleicht sogar bei einer eigenen in der DPSG?

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2 Responses

  1. tobas

    1. Mai 2014: Anregung: Wenn man sich freuen würde, wenn die Programme "Scout of the World Award" und "World Scout Environment Programme" bei unseren Leitern angenommen werden würde, sollte man die Hemmschwelle sich damit zu beschäftigen senken. Also z.B. nicht auf Scout.org verweisen, sondern den Ablauf und die Prämissen auf dpsg.de oder besser pfadfinden-in-Deutschland.de (Betrifft ja den rdp generell) veröffentlichen. Grüße und Gut Pfad tobas

     
  2. Kaddi Schroeder

    Kaddi Schroeder

    7. Mai 2014: Tobas, der BAK Ökologie hat überlegt, ob es Sinn macht, das World Scout Environment Programme für die DPSG aufzubereiten. Die Schwierigkeit, die wir gesehen haben, ist dass es von der pädagogischen Praxis vieler Verbände ausgeht, dass es ein vorgegebenes Programm gibt, das die Gruppen durchlaufen. Wer einen Baustein abgeschlossen hat, erhält ein Abzeichen dafür. Wir in der DPSG arbeiten selbstorganisierter und daher nutzen wir das WSEP eher als Inspiration. Aber es lohnt in der Tat, einmal in die englisch – oder französischsprachigen Dokumente rein zu schauen. Wenn du mehr wissen möchtest, kannst du dich gern an mich wenden.