Bolivien-Begegnungsreise 2014: Erste Eindrücke

Erschienen am 4. August 2014 in Internationale Gerechtigkeit

Felix Rydzek

Felix Rydzek

Felix Rydzek nimmt 2014 an der Begegnungsreise nach Bolivien teil und berichtet von dort über die Erlebnisse der Gruppe.

 

Felix Rydzek, Lena Aubele, Nora Langenstück als Mitglieder der ersten Reisegruppe haben lassen hier die ersten Tage der Bolivien-Begegnungsreise 2014 Revue passieren.

Der erste Eintrag dieses Blogs vermittelt hoffentlich auch unseren Lesern den Eindruck unseres Verlusts des Zeitgefühls.

9 Uhr Ortszeit 01.08.: Wir befinden uns im Bus mit dem Ziel Arani. Wir haben nun endlich mal Zeit die letzten 80h Stunden zu reflektieren:

christovor 14h Wer denkt, dass Rio den größten Christo hat, der liegt falsch. Der drei Meter größere cochabambino Christo blickt bei einem dunkelroten Sonnenuntergang auf das alte Zentrum der Stadt. Ein wahrlich beeindruckendes Ende unseres ersten Tages am eigentlichen Startpunkt unserer Reise.

vor 17h Europa mitten in Cochabamba – Wer hätte das gedacht? Das prachtvolle Anwesen von Simon Patiño, eines reichen Minenmonguls des 20 Jahrhunderts, ist wahrlich eine Überraschung für uns. So viel Luxus hätten wir nicht erwartet. Die über 15.000 m2 im europäischen Landhausstil wurden von ihm nie bewohnt.

vor 19h Gerade besuchen wir das Kloster von Santa Teresa im Zentrum von Cochabamba und damit die älteste Klosteranlage der Stadt ist. Strikte Regeln und ein ruhiger Kreuzgang prägten das Leben der dort 21 lebenden Nonnen. Der damalige Alltag der Nonnen wirkt auf uns unvorstellbar und wird heute auch tatsächlich weniger strikt geregelt. Besonders überrascht uns die Stille, da die Geräusche der Stadt fast komplett ausgeblendet sind.

ankunftvor 24h Mit etwas Verspätung, aber viel deutsch-bolivianischer Deko werden wir am Flughafen von Cochabamba von ca. 30 bolivianischen Pfadfindern in Empfang genommen.

vor 28h Wiedervereinigung der Gruppe am Flughafen von Santa Cruz. Die einen übermüdet vom gerade überstandenen Flug, die anderen vom Aufstehen um 4 Uhr sind wir endlich wieder komplett und können unsere Reise nach Cochabamba zum National Centrum antreten.

vor 36h Um einen sonnigen ersten Tag in Santa Cruz abzuschließen, gibt es jetzt noch ein landestypisches Abendessen mit Chicha, einem für europäische Zungen ungewöhnlichem Maisbier.

vor 42h Nachdem wir uns ausgiebig gewaschen haben, machen wir erst einmal das Zentrum von Santa Cruz unsicher und decken uns mit lokaler Währung und ein paar leckeren Snacks ein.

vor 45h Immer noch erschöpft von der strapaziösen Anreise, sind wir sehr glücklich über die Möglichkeit endlich duschen zu können. Lenny, eine Pfadfinderin aus Santa Cruz, ist so freundlich, uns ihre Dusche zur Verfügung zu stellen. Danke dafür!

vor 47h Vollkommen ausgehungert stürmen wir zum Frühstück mit unseren Pfadfinderbegleitern den lokalen Markt, wo wir von den Marktdamen schon eher vehement an die Tische „gebeten“ werden. ¡Es leben die bolivianischen Obstsalate!

vor 54h Nach einer kurzen Fahrt mit den Autos unserer Gastgeber kommen wir endlich im Distrikt Zentrum an und können uns auf unsere Luftmatratzen hauen.

vor 55h Nach vielen Filmen und Flugzeugmahlzeiten kommen wir um 2 Uhr Ortszeit vollkommen erschöpft endlich im Halbschlaf am Flughafen in Santa Cruz an.

vor 80h Frankfurt Flughafen – Endlich geht es los – Bolivien wir kommen!

Kommentar hinterlassen:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*