Bolivien-Begegnungsreise 2014: Salar de Uyuni – Der Salzsee

Erschienen am 19. August 2014 in Internationale Gerechtigkeit

Nora Langenstück

Nora Langenstück

Nora Langenstück nimmt 2014 an der Begegnungsreise nach Bolivien teil und berichtet von dort über die Erlebnisse der Gruppe.

 

Uyuni.
Wir sind da.
Es ist kalt. Verdammt kalt. Winterjackenkalt.
Wir treffen die andere Kleingruppe beim Frühstück, auf das wir unaushaltbar lange warten. Danach geht es mit 1,5 stündiger Verspätung – also pünktlich bolivianisch – los:

Unsere Großgruppe teilt sich auf fünf Jeeps auf, die Rucksäcke werden auf dem Dach verstaut und wir fahren in die Salzwüste. Erster Halt: Cemeterio de los trenes – der Eisenbahnfriedhof. Hier rosten alte Eisenbahnen vor sich hin und bespaßen Touristen als wunderbaren Ort für Fotoshootings. Auch wir toben uns hier aus, bevor die Reise weitergeht.

Wir verlieren Uyuni aus den Augen, die Wüste wird weiter und weißer. Irgendwann gibt es nur noch den Jeep, den Staub und das weiße, weite Salz auf dem wir fahren. Ein weißer Horizont.

Unbedachte Ortswechsel vom Schatten in die Sonne gestalten die Kleidungsauswahl während der Essenspause schwierig. In der Sonne zu warm; im Schatten eisig kalt.

Auf der Weiterfahrt taucht irgendwann aus dem Weiß eine mit Kakteen bewachsene Insel auf. Wir kommen näher und die Kakteen werden grösser. 3 Meter groß. Die Nacht verbringen wir in einem Hotel, das ganz aus Salz besteht. Wir genießen die Nacht im Bett, denn die folgende werden wir wie so viele auf dieser Reise wieder im Bus verbringen.

Der zweite Tag führt uns zu flamingobewohnten Lagunen und – Achtung: Lamas am Fahrbahnrand.
Abends dann sind wir zurück in Uyuni und stärken uns mit Pizza für die Weiterfahrt nach Potosí.

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