Ein Freiwilliges Soziales Jahr im Bundeszentrum Westernohe: Rückblick auf die ersten fünf aufregenden Monate

Erschienen am 23. Februar 2015 in freiwillig & weltwaerts

Sean Dittmann

Sean Dittmann

Sean Dittmann macht sein Freiwilliges Soziales Jahr im Bundeszentrum Westernohe. Er ist momentan im Stamm St. Franziskus LOLA als Rover aktiv.

 

Wirklich angefangen hat es bei mir mit einem ganz normalen Pfadfinderlager Mitte Mai 2014. Auf diesem lernte ich eine der damaligen FSJlerinnen kennen. Was sie erzählte, gefiel mir recht gut und da ich sowieso noch keinen FSJ-Platz hatte, kam diese Gelegenheit wie gerufen. Direkt am Montag danach habe ich meine Bewerbung abgeschickt und bekam wenige Tage später eine Zusage.

Der Grund, warum ich ein FSJ machen wollte war, dass ich mir über meine berufliche Zukunft noch unsicher war und außerdem nicht direkt studieren gehen, sondern erstmal etwas Praktisches machen wollte. Ich habe mich für das Bundeszentrum Westernohe entschieden, weil ich selbst Rover bin und schon immer mal mehr über das Bundeszentrum erfahren wollte. Außerdem sah ich eine weitere Herausforderung darin, in einer Wohngemeinschaft mit meinen Kolleginnen und Kollegen im Freiwilligendienst zu leben.

Im September ging es dann endlich los. Gerade noch mit den letzten Sommergruppen auf dem Zeltplatz begannen wir unseren Freiwilligendienst.  Zu Beginn kümmerten sich meine Kolleginnen und Kollegen und ich vor allem um das Gelände. Rasen mähen und freischneiden sind zwar anstrengend, jedoch kann man bei den monotonen Tätigkeiten auch gut nachdenken und bis zu einem gewissen Zeitpunkt macht auch sowas sogar Spaß.

Im Winter besuchen uns weniger Gäste und dadurch ändern sich zwangsläufig unsere Aufgaben. Langeweile kommt trotzdem nicht auf, denn Arbeit gibt es „hier oben“ immer.

Das Besondere am Bundeszentrum ist für mich zum einen, dass  man viel draußen unterwegs ist, was mir als Pfadfinder sehr gefällt. Außerdem hat man hier mit sehr vielen verschiedenen Menschen zu tun, die aus den verschiedensten Ländern ins Bundeszentrum reisen. Man hat hier auch nie wirklich Feierabend, da man durch die WG nach Dienstschluss trotzdem auf dem Gelände bleibt. Oft wird man schon tagsüber von Gruppen eingeladen, abends mal vorbei zu schauen, und verbringt dann einen angenehmen Abend gemeinsam.

Die ersten fünf Monate waren schon schön, aber die folgenden Monate werden (wahrscheinlich) noch besser, da jetzt die Saison bald los geht und wieder mehr Pfadfinderinnen und Pfadfinder ins Bundeszentrum kommen. Darauf freu ich mich sehr. Auch Pfingsten wird sehr interessant für mich, da ich vorher noch nie an Pfingsten im Bundeszentrum sein konnte.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Entscheidung mein FSJ im Bundeszentrum zu machen auf jeden Fall die richtige war, da es mir hier sehr gut gefällt und es genauso ist, wie ich es erwartet habe.

Interessierst du dich auch für ein Freiwilliges Soziales oder Ökologisches Jahr?
Dann bewirb dich für eine Stelle im DPSG-Bundeszentrum Westernohe!

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