Tischkultur im Lager

Erschienen am 11. Mai 2015 in Gruppenstunde & Lager

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Wenn der Tisch schön gedeckt ist, die Speisen liebevoll angerichtet und das Essen mit allen gemeinsam stattfindet, dann schmeckt es gleich doppelt so gut. Wenn alles zusammen passt, dann macht das Essen nicht nur satt sondern auch glücklich und sorgt für gute Stimmung im Zeltlager.

Die Speisekarte

Ein prima Gelegenheit auch jüngere Kinder in die Essensvorbereitung mit einzubeziehen ist es, sie eine Speisekarte oder –tafel schreiben zu lassen. Da wird das Essenszelt zum Restaurant und die Vorfreude auf das Essen steigt, wenn schon vorher zu lesen ist, was es leckeres gibt. Jeden Tag ist eine andere Gruppe dran entweder ein großes Plakat, dass an zentraler Stelle aufgestellt wird oder aber kleine Aufsteller für die einzelnen Tische zu gestalten. Ihr könnt die Speisekarte wie in einem Nobelrestaurant gestalten oder wie im Imbiss, ihr könnt fantasievolle Namen wählen oder statt die Speisen aufzuschreiben, sie einfach zeichnen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Der Tisch

Am schönsten ist es doch, sich an einen gedeckten Tisch zu setzen. Der Küchendienst kann auch dafür zuständig sein, den Tisch vor dem Essen für alle zu decken. Doch dabei muss es nicht bleiben. Schon mit ein wenig Deko, wird der Essenstisch noch viel schöner. Die Deko kann entweder zum Essen passen oder aber auch zum Motto eures Lagers. Wem das im Lageralltag zu viel ist, der kann am Bergfest so richtig Gas geben und nicht nur besonderes Essen kochen sondern auch den Essensplatz dekorieren. Daraus könnt ihr auch einfach einen Wettbewerb machen: Wer dekoriert den schönsten Tisch? Wenn alle Teilnehmenden daran beteiligt sind, dann steigt die Vorfreude auf das Fest gleich noch einmal.

Das Tischgebet

Um das Essen gemeinsam zu beginnen und davor einen Moment der Ruhe einkehren zu lassen, eignen sich Tischgebete besonders gut. Auch hier könnt ihr die Teilnehmenden gut einbinden, indem jeden Tag jemand anderes für diesen Punkt verantwortlich ist. Und natürlich muss nicht jeden Tag das gleiche Gebet gesprochen werden. Abwechslung ist auch hier am besten: ihr könnt auch gemeinsam ein Lied singen oder einen kleinen Text vorlesen, der zum Essen oder dem Tagesprogramm passt. Hier haben wir zwei Gebete für euch, die wir euch mit auf den Weg geben wollen.

Herr,
in der Mitte des Tages halten wir einen Moment inne.
Wir schauen zurück auf das, was schon war.
Und nach vorne auf das, was uns noch erwartet.
Menschen, Situationen, Erlebnisse, Erfahrungen:
frohe und traurige, schöne und schwierige, lustige und ernste.
Für den restlichen Tag stärke uns,
damit es ein Tag wird, an dem es gut war, zu leben,
und es gut war, was wir an ihm getan haben.
Hab‘ Dank, Herr, für dieses Essen und für den ganzen Tag!
(Guido Hügen)

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Wir sind dankbar,
dass wir tagtäglich essen können;
wir uns an den gedeckten Tisch „einfach so“ setzen können.

Wir wollen nicht vergessen,
dass anderswo Menschen hungern müssen;
sie nicht jeden Tag eine Mahlzeit haben.

Sei bei ihnen und sei bei uns,
wir wollen uns stärken,
damit Dein Reich komme.
(Jonas Kämmerling)

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