Auf zur Ostsee!

Erschienen am 17. August 2015 in Live dabei

Unsere Sommer-Reporter

Unsere Sommer-Reporter

Unsere Sommer-Reporter berichten von ihren Sommer-Abenteuern hier im Blog, in sozialen Medien mit dem Hashtag #unsersommer und auch in der dritten mittendrin-Ausgabe 2015.

 

Hey ihr PfadfinderInnen! :)

Heute ist es soweit: Wir vier (Eva, Michi, Nils und ich) starten unseren Ostsee Haik!
Innerhalb von 7 Tagen wollen wir von Witzenhausen bei Kassel (Diözese Fulda) die Ostsee erreichen. Dies wollen wir nur zu Fuß und per Anhalter schaffen. Geld wollen wir auch nicht ausgeben; das heißt, wir wollen uns Unterkunft und Verpflegung verdienen, indem wir unsere Arbeitskraft zum Beispiel auf Bauernhöfen anbieten. Klingt schwer, ist es bestimmt auch. Aber nicht um sonst sind wir ja der Pfadi-AK der Diözese Fulda. Wir brauchen eben ein Wagnis. ;)
Wir sind schon sehr gespannt und freuen uns riesig auf dieses Abenteuer.

Entstanden ist unser Projekt durch mein Woodbadge Vorhaben. Im August 2013 nahm ich am WBK der Pfadi-Stufe teil und nahm mir das Vorhaben die Projektmethode mit dem Pfadi-AK durchzuführen. Im Januar 2015 konnten wir endlich starten. Wir trafen uns zusammen an einem Wochenende und beschäftigen uns ausschließlich mal mit nur uns selbst, statt mit der Pfadi-Stufe. Ziel sollte sein, dass wir durch mein Vorhaben gemeinsam Ziele für unsere AK Arbeit definieren und uns einig sind, wo uns die Zukunft hinbringen soll.
Das Wochenende war total spannend für uns alle. Denn bisher haben wir uns noch nie methodisch mit uns selbst beschäftigt. Uns war es wichtig, dass wir vier uns besser kennenlernen. Denn wenn wir einander und unsere Interessen besser kennen und verstehen, dann können wir auch besser zusammen arbeiten und an einem Strang ziehen.
Eine Herausforderung war für mich, dass ich nicht nur die Projektmethode anleiten musste, sondern auch gleichzeitig selbst Teilnehmer war. So musste ich während des gesamten Wochenendes immer verdeutlichen, aus welcher Sicht ich gerade sprach, damit es zu keiner Verwirrung kam. Doch auch diesen Spagat konnten die anderen und ich gut meistern und am Ende der Projektmethode konnten wir stolz feststellen, dass wir ein Wahnsinnsprojekt vor uns haben und unseren gemeinsamen Zielen schon deutlich näher gekommen sind. Alleine dieses Wochenende hat uns schon fest zusammen geschweißt und hat unsere Freundschaft und unsere Zusammenarbeit gestärkt.

Schon jetzt sind wir uns sicher, dass die Projektmethode uns allen sehr gut tat. Und obwohl wir das Projekt Ostsee Haik noch nicht begonnen haben, wissen wir schon jetzt, dass unsere Ziele erreicht sind. Das Haik wird dies bestimmt noch mehr verstärken!

Wir freuen uns auf das uns noch sehr ungewisse Abenteuer. Da wir per Anhalter oder zu Fuß und ohne Verpflegung unterwegs sein wollen, haben wir quasi den Vorteil, nicht vorbereiten zu müssen. Es muss nur der Rucksack mit Klamotten, Schlafsack, Isomatte, Kothenplane, Trinken und Verpflegung für den ersten Tag gepackt sein (und idealerweise mit einer Landkarte). Und dann müssen wir zusehen, dass wir irgendwie zur Ostsee kommen. :)

Das wird ein riesiger Spaß und wir werden euch mit Freuden während unserem Haik auf dem Laufenden halten. Vielleicht kommen wir ja zufällig bei euch vorbei. ;)

Bis dahin Gut Pfad!

Für den Pfadi-AK Diözese Fulda,
Sebastian

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One Response

  1. Unser Hike geprägt durch Gastfreundschaft « blog.dpsg.de

    24. August 2015: […] es zum Ostsee-Hike kam, lest ihr im ersten Teil des Berichts der vier […]