Unser Hike geprägt durch Gastfreundschaft

Erschienen am 24. August 2015 in Live dabei

Unsere Sommer-Reporter

Unsere Sommer-Reporter

Unsere Sommer-Reporter berichten von ihren Sommer-Abenteuern hier im Blog, in sozialen Medien mit dem Hashtag #unsersommer und auch in der dritten mittendrin-Ausgabe 2015.

 

Zwischenbericht zum Hike des Pfadi-AK aus der Diözese Fulda

Moin aus dem schönen Norden! Uns geht es sehr gut. Das Trampen klappt erstaunlicherweise sehr gut zu viert. Das hätten wir uns nie erträumt. Meist wFB_IMG_1440019984591arten wir keine halbe Stunde und schon spricht uns irgendjemand an und fragt wo wir hin möchten.Am Montag haben wir uns klassisch ein Pappschild mit der Aufschrift „Richtung Norden“ gebastelt. Und mit diesem standen wir bisher sowohl auf Landstraßen als auch auf Autobahnraststätten und Tankstellen. Es funktioniert tatsächlich überall. Man muss einfach nur freundlich und geduldig sein und die Kluft ist sicher auch ein gutes Gadget. Mittlerweile haben wir auf diesem Wege Oldenburg erreicht – Wahnsinn! Wir sind quasi schon am Ziel. Zwischenzeitig hatten wir uns Lübeck als Endziel gesetzt, doch dieses wurde nun auf die Insel Fehmann umgesetzt. Ab jetzt wollen wir auch den Rest zu Fuß schaffen, da wir seit Montag einen sehr großen Teil der Strecke per Anhalter geschafft haben.

Überwältigende Gastfreundschaft

Doch das wirklich Überwältigende auf unserem Abenteuer sind die Menschen, denen wir begegnen. So viele sind so herzlich, hilfsbereit und aufgeschlossen. Am Montag nahm uns zum Beispiel ein altes Ehepaar in Hannover Wülferode unter ihrem Carport auf, machte uns Schnittchen am Abend, reparierte sogar die alte Toilette im Keller für uns und bot uns obendrein ein tolles Frühstück. Edith und Karl-Heinz sind wirklich Gold wert. Danke! Gestern landeten wir in Horst im Seevetal bei Maschen. Auch dort wurden wir herzlich von der Waldjugend auf dem Pfadfinderzeltplatz des VCP aufgenommen. Wie selbstverständlich durften wir unter dem Holzverschlag im Trockenen nächtigen und bekamen sogar Abendessen ab. Und nun schlafen wir in Oldenburg auf einem Reiterhof eines jungen Ehepaars mit Sohn. Bei Pizza und tollen Gesprächen beendeten wir so unseren dritten Tag. Morgen können wir uns dann hier auch endlich mal duschen. Jörg, Liane und Heinrich, ihr seid echt spitze. Danke! All diese Gastfreundschaft scheint wie selbstverständlich. Jedes Mal bieten wir unsere Arbeit an und keiner nimmt sie bisher in Anspruch. Jeder will uns dafür am liebsten im Bett schlafen lassen oder zumindest im Haus, jedoch würde das ja unseren Projektanforderungen widersprechen. Und so sind wir immer total dankbar für einfach alles. Das ist wirklich gelebte Gastfreundschaft. So wie wir hier aufgenommen werden, so müssen auch all die Flüchtlinge dieser Welt aufgenommen werden!

Ein gelungenes Projekt

FB_IMG_1440019987576Somit ist das Projekt Ostsee Hike schon jetzt total geglückt, obwohl wir noch nicht die Ostsee erreicht haben. Jeden Abend reflektieren wir gemeinsam das Geschehene im offenen Gespräch, in dem jeder seine positiven und negativen Ereignisse des Tages erwähnt. Und jedes Mal war bisher immer nur das regnerische Wetter negativ. Es gibt keinen Streit, denn die Stimmung unter uns ist sehr gut. Und müssen wir eine Entscheidung fällen, beispielsweise wo es als nächstes hingehen soll oder ob wir laufen, trampen oder noch auf besseres Wetter warten wollen, dann tun wir dies immer gemeinsam und im Konsens. Jeder muss damit einverstanden sein, ansonsten geht es nicht weiter und wir müssen eine Alternative finden. Doch das ist in unserem AK scheinbar gar kein Problem. Wir sind ein gutes Team!

Wie es zum Ostsee-Hike kam, lest ihr im ersten Teil des Berichts der vier Wanderer.

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