Leben in Fülle ist Leben in Freiheit und Gemeinschaft

Erschienen am 14. Februar 2016 in Glaube leben

Leben in Fülle

Leben in Fülle

Menschen aus der DPSG und dem Verband Nahestehende schreiben in diesem Jahr unter dem Motto "Nebeneinander - Miteinander - Füreinander". Nacheinander nehmen wir diese Begriffe in den Blick: Was heißt es, nebeneinander zu leben? Was verbindet uns? Wo leben wir miteinander und was bedeutet es? Und wie können wir auch füreinander leben?

 

Papst Franziskus sagt: „Wer nicht liebt, ist nicht frei.“ Was das für die Fastenzeit heißen kann wird deutlich, wenn man zwei Sätze vergleicht: „Ich liebe Schokolade.“ und „Ich liebe dich.“ Der erste ist leicht gesagt, zumindest wenn man zu den Menschen gehört, die Schokolade mögen. Der Tafel Schokolade aber ist das relativ egal, und die Liebe zu ihr ist nach 100g zu Ende.

Der zweite Satz hat eine solche Kraft, dass es unzählige Bücher und Filme über den richtigen Zeitpunkt, ihn zu sagen, gibt. Wenn die Liebe dann erwidert wird, sind alle Sorgen wie weggeblasen vor Glück. Die Bindung in Liebe schränkt die Freiheit nicht ein, sie macht erst frei.

So ist eine der Fragen der Fastenzeit, ob ich die Freiheit meiner Entscheidung verschwende, indem ich mich an Dinge binde, die mich gefangen nehmen, oder ob ich mich aus freier Entscheidung an Menschen in einer Gemeinschaft binde, die meine Freiheit größer macht. Und eine weitere Frage, ob ich mich aus freier Entscheidung an Gott binden kann, der die Liebe ist und dessen Gemeinschaft eine unendliche Freiheit verspricht.

Philipp Pulger, Bundeskurat

Wir finden, es lohnt ein Blick in die Theologie der Verbände. Die dazugehörige Arbeitshilfe findest Du hier.

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