Radeln für H2O16 – Wasser zählt Teil 2

Erschienen am 20. Mai 2016 in Gruppenstunde & Lager

Stefan Sadowski

Stefan Sadowski

Stefan Sadowski kommt aus dem Stamm Sankt Peter in Bottrop und radelt für die Jahresaktion von Bottrop nach Westernohe.

 

So schnell vergeht die Zeit – gefühlt haben wir gerade erst den Plan gefasst, mit dem Rad nach Westernohe zu fahren und ganz plötzlich war es dann wirklich so weit: Mittwoch, 11. Mai, zwei Tage vor Pfingsten in Westernohe. Satteltaschen gepackt, Fahrrad-Navi eingestellt und schon ging es los. Erstes Zwischenziel Wipperfürth. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten ging es bis Hattingen ziemlich zügig voran – der perfekte Ort für eine Mittagspause, wie wir beide befanden.

Nicht alles nach Plan

Leider machte das Wetter uns einen Strich durch unseren schönen Zeitplan – deutlich später als gedacht kamen wir  abends um 20 Uhr nach gut 90 Kilometern endlich in Wipperfürth an. Der Empfang auf dem Pfadfinderzeltplatz Fliegeneichen war super herzlich. Mit ein bisschen Zeit kommen wir sehr gerne wieder. Und noch eine Überraschung wartete auf uns: ein guter Freund und reichlich Verpflegung. Vielen Dank auch an dieser Stelle für den Support Simon!

Bundesstraßen lieber meiden

Leider war die Nacht dann auch viel zu schnell zu Ende. Am nächsten Morgen ging es dann weiter Richtung Wissen. Die ersten 15 Kilometer ging es entlang der Bahntrasse – eine echt traumhafte Route. Aber natürlich waren wir nicht zum Spaß da, dachte sich wohl das Navi. Und schickte uns schnurstracks auf die Bundesstraße. Solltet ihr je darüber nachdenken, ob eine Bundesstraße mit dem Rad eine gute Idee ist, lasst euch gesagt sein: ist es nicht. Aber mal abgesehen vom dieser kurzen Verirrung war die Route am zweiten Tag die schönste und der Tag von allen am entspannt. In Wissen angekommen, bauten wir schnell das Zelt auf und ließen den Abend bei Currywurst und Pommes (wie es sich für Ruhrpottjungs gehört) sowie einem isotonischen Kaltgetränk ausklingen.

Am Ende viele Höhenmeter

An Tag 3 und dem letzten auf der Tour ging dann der Wecker um sieben Uhr morgens. Zwar hatten wir nur noch 40 Kilometer vor uns, die aber gespickt mit Höhenmetern. Bis auf eine zweistündige Zwangspause aufgrund von Gewitter verlief der Tag zwar zäh, aber ohne größere Probleme. Als wir dann um 16:30 Uhr und nach 218 Kilometern endlich in Westernohe ankamen, öffnete sich der Himmel und es goss in Strömen. Aber zu dem Zeitpunkt konnte uns das dann auch nichts mehr anhaben. Wir waren einfach froh und auch ein bisschen stolz, unser Ziel erreicht zu haben.

Ein tolles Erlebnis

Wir hatten ein super Wochenende in Westernohe – Pfingsten ist immer wieder toll und ein echtes Erlebnis! Besonders Tobi hat es sehr genossen. Das letzte Mal PiW lag bei ihm schon 10 Jahre zurück! Zuletzt bleibt uns noch ein riesengroßes Danke an alle, die uns unterstützt haben und auch schon fleißig gespendet haben. Wer bisher noch nicht zum Spenden gekommen ist, kein Problem, ihr könnt dies natürlich weiterhin tun.Und wie sagt man so schön? Viele Wege führen nach Westernohe – die ersten Pläne für eine neue Tour wurden schon abends am Lagerfeuer geschmiedet.

Die Bankverbindung lautet:
Bundesamt Sankt Georg e. V.
IBAN: DE96 3706 0193 0000 3344 99
BIC: GENODED1PAX
Verwendungszweck: Radeln für H2O16

Weitere Infos zu Stefans und Tobis Tour findet ihr auch auf ihrer Facebookseite.
Lest mehr im ersten Teil von Stefans und Tobis Tour.

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