Nur Mut!

Erschienen am 24. Oktober 2016 in Lilienpflege

Jonas Nees

Jonas Nees

Jonas Nees ist Projektreferent für das Modellprojekt zwischen DPSG und dem Sozialdienst katholischer Frauen (SkF). Er begleitet bundesweit mehrere Modellstandorte bei der Inklusion von benachteiligten Jugendlichen.

 

Wir lernen durch ausprobieren – wenn wir unsere Grenzen überschreiten wollen, müssen wir selbstbewusst sein und auch scheitern dürfen.

“Pfeif auf die Regeln! Probiere es aus.” Dieses bekannte Zitat von B.P. sagt sich leicht, dabei braucht es Mut, tatsächlich mit vermeintlichen Traditionen (“Das haben wir schon immer so gemacht.”) und eingefahrenen Abläufen (“Das haben wir schon alles probiert, es hilft nichts.”) zu brechen. Und der oder diejenige die damit anfängt, macht sich meistens unbeliebt. Diese Courage muss man erstmal aufbringen. Wie man Stück für Stück selbstbewusster und somit auch mutiger wird, davon handelt dieser Blogartikel der Referenten der Bundesleitung Jonas Nees und Jan Sommer.

Meine Rolle im Team – Ermutigende Struktur schaffen

Als Leiterin oder Leiter entwickeln wir uns stets weiter und genauso sollte das unser Stamm, Diözesanverband und Bundesverband tun. Dabei kommt es auf jede und jeden einzelnen an – also auf dich! Starten wir beim Selbstbild. Wie siehst du dich in der Leiterrunde? Bist du eher die, die vorweg geht, oder der, der im Hintergrund sein Fachwissen einbringt? Um das herauszufinden, bieten wir dir hier einen Teamtest an. Beantworte die Fragen und werte sie dann aus – heraus kommen wahrscheinlich gleich mehrere Rollen – was ganz oft so ist.

Teamtest durchgeführt? Na, überrascht? Oder kanntest du deine Rolle im Team schon aus der Modulwoche oder dem Woodbadgekurs? Wie auch immer, um gut zu funktionieren braucht ein Team unterschiedliche Rollen. Mutig zu sein ist leichter, wenn du weißt, wo deine Stärken liegen.

Perspektivwechsel macht Mut

Walt-Disney- und Sechs-Hüte-Methode

In der Zusammenarbeit ist es aber auch wichtig, sich in unterschiedliche Rollen hineinversetzen zu können und somit einen Sachverhalt aus neuer Perspektive zu sehen. Denn wer stur auf seiner Rolle hockt, der entmutigt die anderen im Team. Für den Perspektivwechsel könnt ihr die Walt-Disney-Methode oder die sechs-Hüte-Methode benutzen.

Das Pinguin Prinzip

Sehr anschaulich erklärt das Pinguin-Prinzip acht notwendige Schritte zur erfolgreichen Veränderung. Die Methode kommt aus dem Change Management, also dem Gestalten von Veränderungen, in großen Unternehmen und Organisationen. Ausgangslage ist, dass eine Pinguinkolonie in warme Gefilde abtreibt und sie eine neue Scholle brauchen. Das sieht am Anfang aber nur ein – mutiger – Pinguin.

Sich selbst Mut machen

Und schließlich hilft vielen auch das Suchen nach eigenen Kraftquellen. Denn Zuversicht und Hoffnung sind die Schwestern von Mut. Und alleine einen Plan und Wissen zu haben, reicht meist nicht um mutig zu sein. Da hilft Bestärkung durch Freunde, Familie oder durchaus auch mal ein Stoßgebet gen Himmel.

Weitere Mutmacher-Lese-Tipps:

„Die Entscheidung lieben“ Beitrag zum Thema Mutige Entscheidungen auf ZEIT Campus

„Warum es wurscht ist, für was du dich entscheidest“ Blogbeitrag auf editionf.com

 

Mehr zur Lilienpflege-Planer-Blogserie

Lilienpflege-Sets – was kam raus?

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2 Responses

  1. Querdenker und Ideenzünder « blog.dpsg.de

    17. Oktober 2016: […] Nur Mut! […]

     
  2. Offen für Neues?! « blog.dpsg.de

    17. Oktober 2016: […] Nur Mut! […]