Den Blick schärfen

Erschienen am 17. Januar 2017 in Allgemeines

Katharina Steiniger

Katharina Steiniger

Katharina Steiniger aus Gelsenkirchen ist 25 Jahre alt und verbringt als Freiwillige der DPSG und Adveniat ein spannendes Jahr in Südafrika.

 

p1040798Seit vier Monaten lebe ich in Südafrika und darf meinen Freiwilligendienst bei den Scouts South Africa, in der Region Mpumalange absolvieren.

In dieser Zeit ist es meine Aufgabe, die Pfadfinderarbeit der Region zu unterstützen. So schreibe ich unter anderem alle drei bis vier Monate einen Newsletter, kümmere mich um die Social Media-Kanäle und helfe bei der Vorbereitung und Durchführung von Lagern mit.

 

Schauspiel zu AIDS und HIV

Am ersten Dezemberwochenende durfte ich dem „Closing-Camp“ beiwohnen. Dieses Camp ist ein Pfadfinderlager, welches für die Stufe der Scouts (Kinder im Alter von elf bis 18 Jahren) aus der Region vorbereitet wurde. Es markiert den Abschluss des Pfadfinderjahres für Mpumalanga. Dieses Jahr wurde gleichzeitig auch die Jahresaktion „Disability is not inability“ abgeschlossen. Aus diesem Grund durften wir während des Lagers Jugendliche aus einem „Disability-Center“ willkommen heißen.

Nachdem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Freitag die Zelte bezogen haben und das Lager eröffnet wurde, fanden sie sich in Kleingruppen zusammen, um sich mit dem Thema AIDS und HIV zu beschäftigen. Aufgabe der Kinder war es ein kleines Schauspiel vorzubereiten. Der erste Abend wurde mit einem gemeinsamen Essen abgeschlossen.

Beobachtungssinn schärfen

dsc_0415Da es in Südafrika auch im Sommer nur bis 19.00 Uhr hell ist, beginnt das Programm am Morgen schon relativ früh. Um 7.00 Uhr müssen die Kinder fertig gewaschen und angezogen sein, sowie ihr Zelt aufgeräumt haben. Dann kann das Programm mit einer kurzen Morgenrunde beginnen, welche aus kleinen Sportspielen besteht.

Der Samstag war unterteilt in zwei Programmeinheiten. Am Morgen und Vormittag absolvierten die Kinder einen kleinen Hike, bei dem ihr Beobachtungssinn geschärft wurde. Hier sollten sie unter anderem verschiedene Vögel- und Baumarten erkennen. Das Nachmittagsprogramm war durch eine Schnitzeljagd über das weitläufige Gelände bestimmt. Gemeinsam haben wir den Abend, begleitet von Tanz und Gesang, am „Campfire“ ausklingen lassen.

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Sonntag war das Camp leider schon wieder beendet. Neben dem Abbau haben die Kinder ihre einstudierten Schauspiele von Freitag vorgetragen und gezeigt, was sie über das Thema HIV und AIDS wissen.

Dies war jetzt schon das dritte Lager, dem ich in meiner Zeit in Mpumalanga beiwohnen durfte. Jedes einzelne Lager war wirklich schön und die Erfahrung wert.

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