79. Bundesversammlung: Tag 3

Erschienen am 21. Juni 2014 in Live dabei

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Guten Morgen. Heute starten wir in den dritten Tag der Bundesversammlung.

Der Kandidat für das Amt des Bundeskuraten hat im Rahmen der Bundesversammlung seine Kandidatur zurückgezogen. Das Statement des Wahlausschusses findet ihr auf www.dpsg.de

In diesem Jahr feiern wir das 50-jährige Jubiläum der Partnerschaft der Asociación Scout de Bolivia (ASB) und der DPSG. German Rocha Maldonado, Vorsitzende der ASB, betonte in seinen Grußworten die Bedeutung und Einzigartigkeit der Partnerschaft und die vielen gemeinsam gestarteten Projekte auf allen Ebenen der Verbände. In den letzten 50 Jahren wurden viele gemeinsame Projekte und Begegnungen geschaffen. Mehr zum Jubiläum findet ihr auf dpsg.de

Nun berichtet Simon Rapp, der Bundespräses des BDKJ der Versammlung. Unter anderem berichtet er, dass der BDKJ sich stärker in politische Themen vor allem auch mit dem Schwerpunkt Europa einbringen will. Auch die „Theologie der Verbände“ ist ein Schwerpunkt, dass intensiv mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken besprochen wird . Simon Rapp bedankt sich für das große Engagement der DPSG im BDKJ.

Nun geht es weiter mit den Wahlen zum Hauptausschuss und Wahlausschuss.

In den Hauptausschuss wurden Björn Krause, Alexander Berg und Daniel Götz gewählt.

In den Wahlausschuss wurden Anna Werner, Joschka Hench und Jasmin Bernstein gewählt.

Und nun geht es weiter mit der Entsendung eines Mitglieds der Bundesversammlung in den Stiftungsvorstand. Dieser Punkt wird auf verschoben, um offene Fragen zu klären.

Antrag 1: Nun geht es weiter mit den Anträgen. Im Antrag 1 des Diözesanvorstandes Aachen geht es um die Einrichtung einer „Arbeitsgruppe Sucht-Prävention“. Der Antrag wurde abgelehnt.

Nach der Mittagspause wird nun zunächst die Entsendung eines Mitglieds der Bundesversammlung in den Stiftungsvorstandes. Mike Jürgens wurde entsandt.

Nun geht es weiter mit den Anträgen.

Antrag 2: Die Versammlung diskutiert Antrag zwei, der aus dem e-partizipativen Prozess „DPSG im Wandel“ entstanden. Hier geht es um die Aufhebung der zwingenden Geschlechterparität im Bezirksvorstand. Die Versammlung diskutiert, welche Folgen die Abschaffung hätte. Zum einen ist der Versammlung die Parität sehr wichtig, auf der anderen Seite aber auch die Besetzung der Ämter auf Bezirksebene. Dies wurde intensiv diskutiert, weil es der Versammlung sehr wichtig ist, das Anliegen ernst zu nehmen. In geheimer Abstimmung wurde der Antrag abgelehnt.

Antrag 3: Weiter geht es mit einem weiteren Antrag, der aus dem E-Partizipationsprozess entstanden ist. Inhaltlich geht es um die Elternvertretung in den Stämmen. Der Antrag wurde mit 64 Stimmen (einstimmig) angenommen.

Antrag 4: Ebenfalls aus dem E-Partizipationsprozess kommt der Antrag zur Änderung des Antragsrechts auf Stammesversammlungen. Die Änderung bezieht sich darauf, dass alle Mitglieder des Stammes auf der Stammesversammlung Antragsrecht haben. In der Diskussion wird argumentiert, dass so das Handeln in den Trupps weniger das politische Denken schult, da eine Einigung auf Anträge nicht mehr nötig ist, auf der anderen Seite so aber mehr Demokratie möglich ist, weil jeder Anträge stellen kann. Nach Ende der Diskussion wurde der Antrag mit 55 Stimmen angenommen.

Nach einer kurzen Pause wird zunächst noch ein weiterer Initiativantrag auf die Tagesordnung gesetzt. Die Initiativanträge stehen nun auch auf dpsg.de als PDF zum Download.

Antrag 5: Der Antrag zu Erwachsene Mitgliedschaft ermöglichen wird zurückgezogen. Allerdings wird der Antrag dennoch diskutiert, um Impulse aus der Versammlung mitzunehmen und mit diesen Rückmeldungen im Laufe des Jahres zu arbeiten. Die Diskussion greift verschiedene Ideen auf, unter anderem, die der Hochschulgruppen, eine Anbindung an die Freunde und Förderer, Der Mitarbeiter-Status, die Verwendung der Mitgliedsbeiträge und die generelle Frage, ob Erwachsene ohne Funktion Mitglied in einem Kinder- und Jugendverband sein sollten.

Antrag 6: Die Versammlung hat einstimmig mit 62 Stimmen eine Änderung der Wahlordnung beschlossen: Die Personalaussprache muss nun auf Antrag durchgeführt werden. Ebenfalls auf Antrag ist eine Personalaussprache durchzuführen.

Antrag 7: Der Antrag zur Blockwahl, wenn es nicht mehr Kandidaten als zu wählende Personen gibt, konnte, da der Antragsteller nicht anwesend sein konnte, nicht zurückgezogen werden. Der Antrag wurde abgelehnt, da die Satzung auch ohne Änderung diese Möglichkeit schon bietet.

Antrag 8: Der Antrag hat eine Satzungsänderung der Ausschlussordnung zum Gegenstand. Es gibt viele Änderungen im Antragstext, die nun zunächst durchgegangen werden. Der Antrag wurde nach ausführlicher Diskussion abgelehnt, so dass die Ausschlussordnung nicht geändert wird.

Antrag 9: Der Antrag zielt darauf ab, die Beschlussfähigkeit von Konferenzen in der Art anzupassen, dass beide Ebenen in Konferenzen anwesend sein müssen, damit diese beschlussfähig ist. Der Antrag wurde von der Versammlung abgelehnt.

Antrag 11: Die Versammlung hat beschlossen, dass sich die Jahresaktion im Jahr 2015 in Kooperation mit missio mit dem Thema „Flucht“  auseinandersetzen wird.

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