Bolivien-Begegnungsreise 2014: Oruro

Erschienen am 14. August 2014 in Internationale Gerechtigkeit

Jasmin Bernstein

Jasmin Bernstein

Jasmin Bernstein nimmt 2014 an der Begegnungsreise nach Bolivien teil und berichtet von dort über die Erlebnisse der Gruppe.

 

2Nach drei Tagen in Cochabamba machten wir als Kleingruppe uns auf den Weg, die Scouts im District Oruro zu besuchen. Die Höhe um die 3700m über dem Meeresspiegel, die karge Landschaft des Altiplano und den Bergbau aus macht Oruro besonders. Um halb elf Uhr am Abend empfing uns die Kälte von Oruro, aber umso mehr die Herzlichkeit der dortigen Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Von den Kindern wurden uns selbstgebastelte Popcornketten umgehängt und so war die Kälte gleich nebensächlich.

Diese große Herzlichkeit und Gastfreundschaft durften wir die nächsten drei Tage genießen. Um möglichst viele von den Pfadfindern in Oruro kennenzulernen, hatte sich der District etwas ganz besonderes ausgedacht: Zu jeder Mahlzeit waren wir bei einem anderen Stamm eingeladen. So wurde für uns neben der Gastfreundschaft auch die Vielfalt der Pfadfinderarbeit in Oruro erlebbar.
Der District Oruro hatte zudem ein tolles Programm für uns zusammengestellt, das uns die Stadt und ihre Geschichte näher brachte, unter anderem der Besuch der Jungfrau Maria auf dem Berg und Einblicke in die dezentrale Wasserversorgung der Stadt.

3Sie machten für uns den Karneval erlebbar und erzählten uns die Sagen ihrer Stadt. Besonders war der Besuch des Bades Obrajes, wo wir mit unseren bolivianischen Pfadfinderfreunden im warmen Thermalwasser unter blauem Himmel relaxen konnten. Erstaunlich, wie schon nach wenigen Tagen aus ersten Begegnungen echte Freundschaften entstanden sind, die diese drei Tage und die tausende Kilometer zwischen Deutschland und Bolivien mit Sicherheit überdauern werden.

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