Ich habe mich zur Wahl gestellt – Teil 2

Erschienen am 25. November 2014 in Am Lagerfeuer mit...

Wahlausschuss

Der Wahlausschuss suchte für die Bundesversammlung 2017 Kandidatinnen für das Amt der Bundesvorsitzende. Für den Blog hat er die Kandidatin interviewt.

 

Der Wahlausschuss im Gespräch mit Annika Manegold, BDKJ-Diözesanvorsitzende in der Diözese Paderborn

Wie viele Mitvorstände hast du bzw. gibt es einen Kuraten oder eine Kuratin in deinem Vorstand?

Gemeinsam mit meinem Kollegen Sebastian Koppers (hauptamtlicher BDKJ-Diözesanvorsitzender) und Thomas Bensmann (BDKJ Diözesanseelsorger) bilden wir drei den BDKJ-Diözesanvorstand. Das Amt der ehrenamtlichen BDKJ-Diözesanvorsitzenden ist derzeit vakant.

In welchem Mitgliedsverband warst du vor deiner Wahl aktiv bzw. bist du es immer noch?

Ich war und bin aktiv in der DPSG. Vor meiner Wahl war ich Kuratin im Stamm St. Meinolf, Paderborn. Derzeit engagiere ich mich punktuell an Aktionen der Roverstufe sowie beim „Kapellenbau“ des DPSG-Diözesanverbandes Paderborn. Im Diözesanzentrum Rüthen wird eine Kapelle gebaut, wobei immer helfende Hände benötigt werden.

Bist du gefragt worden, ob du dieses Amt übernehmen möchtest oder hast du selbst die Initiative ergriffen?

Zunächst wurde ich darauf angesprochen. Bis dahin hatte ich noch nicht darüber nachgedacht, da ich zu dem Zeitpunkt zum einen noch im Studium war und zum anderen gerade erst die jugendpolitische Arbeit des BDKJ für mich entdeckt hatte.

Als du überlegt hast, Vorsitzende zu werden, was war der entscheidende Grund für dich, ja zu sagen?

Die Vielseitigkeit des Amtes. Kein Tag ist wie der andere. Die Arbeit mit so unterschiedlichen Verbänden und die einmischende Jugendpolitik auf Landes- und Bundesebene haben mich sehr gereizt und herausgefordert.

Was war während der Überlegungsphase wichtig für dich? Was hat deine Entscheidung beeinflusst?

Bevor ich in den Diözesanvorstand gewählt wurde, war ich Projektreferentin für die 72-Stunden-Aktion. Dabei durfte ich viele Menschen engagierte Menschen kennenlernen, die die Jugendverbandsarbeit in der Diözese Paderborn prägen.  Mit ihnen wollte ich auch weiterhin gemeinsam zusammenarbeiten. Gleichzeitig haben mich auch die vielen unterschiedlichen Aufgabenbereiche angesprochen.

Aus deiner jetzigen Perspektive im Amt: Waren deine Vorstellungen oder Überlegungen über das Amt zutreffend oder eher nicht?

Größtenteils ja. Es gibt heute auch Aufgaben, die neu dazu gekommen sind oder die sich erste im Laufe der Amtszeit herauskristallisieren. Beides ist für mich aber bereichernd.

Welche Aufgaben machen dir in deinem Amt besonderen Spaß und vor welchen würdest du lieber davon laufen?

Ich habe großen Spaß daran auf den Versammlungen der Verbände zu erfahren, was den Verband gerade bewegt und dabei zu sein, wenn neue Ideen gesponnen oder Richtungen eingeschlagen werden. Jugendpolitik ist ebenfalls ein Feld, das mir viel Spaß macht und in dem ich mich gerne einbringe.  Davon laufen ist nicht so meins, aber natürlich gibt es immer mal kleine Sachen, die man etwas schiebt.

Was würdest du Menschen mit auf den Weg geben die überlegen, ob ein Vorstandsamt das Richtige für sie ist?

Sprecht mit Menschen, die Erfahrungen in dem Bereich haben, erfragt die Bandbreite der Aufgaben, schaut auf eure persönlichen Fähigkeiten und Leidenschaften und vor allem hört auf eurer Bauchgefühl ;)

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