80. Bundesversammlung: Tag 1

Erschienen am 14. Mai 2015 in Live dabei

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Guten Morgen aus Münsterschwarzach. Heute startet der 1. Tag der 80. Bundesversammlung. Im Blog berichten wir in den kommenden Tagen live von der Versammlung und aktualisieren den Beitrag regelmäßig. Außerdem informieren wir euch natürlich über Facebook, Twitter und Whats App. Im Storify gibt es den Überblick über alles was mit dem Hashtag #bv80 veröffentlicht wird.

Eröffnung der Versammlung

08h25m00s - Bundesversammlung, Übersciht

Mit einem gemeinsamen Gebet ist die Bundesversammlung in den ersten Tag gestartet. Nun begrüßt auch der gastgebende Diözesanverband Würzburg die Teilnehmenden. Traditionell wird zu Beginn der Versammlung aus vergangenen Versammlungsprotokollen vorgelesen. Dieses Mal wird unter anderem aus dem Protokoll der 52. Bundesversammlung 1990 zitiert. Damals ging es u.a. um Parität, die 1990 für den Bundesvorstand beschlossen wurde.
1963 gab es schon einmal eine Bundesversammlung im DV Würzburg, das damalige Protokoll war nur vier Seiten lang und es wurden fünf Anträge bearbeitet.

Nach der Begrüßung aller stimmberechtigten und beratenden Mitglieder der Bundesversammlung sowie der Gäste, wird gleich zunächst die Beschlussfähigkeit festgestellt. Bei der Gelegenheit wird auch das neue elektronische Abstimmungssystem erstmals genutzt.

Dafür gibt es zunächst eine kleine technische Einführung und eine Testfrage: Fand die Aktion „Flinke Hände Flinke Füße“, also die Jahresaktion, erstmals 1963 statt? Und die Auflösung: Stimmt nicht, es war im Jahr 1961, wusste auch nicht alle, aber eine ganze Menge.

Mit 67 Stimmen ist die Bundesversammlung beschlussfähig, es kann nun also losgehen.

08h41m35s - Stimmgeräte

Um die technische Abstimmung in diesem Jahr tatsächlich ausprobieren zu dürfen, muss eine Regelung der Geschäftsordnung außer Kraft gesetzt werden. Dem stimmt die Mehrheit der Versammlung zu. Nun steht die Zustimmung zur vorgelegten Tagesordnung an. Es liegt ein Initiativantrag zur Überprüfung der Stufenzuschnitte vor. Dieser wird aufgenommen und die Tagesordnung in der veränderten Form angenommen.

Das Protokoll der 79. Bundesversammlung in Westernohe gilt -nachdem der Bundesvorstand einigen Einsprüchen stattgegeben hat- als genehmigt. Die Bundesversammlung beschließt, dass das diesjährige Protokoll von den hauptberuflichen Referentinnen und Referenten geschrieben wird.

Bericht der Bundesleitung und des Bundesvorstandes

Im Vorfeld der Versammlung hatten die Mitglieder die Gelegenheit zu kennzeichnen, zu welchen Teilen des Berichtes sie Beratungsbedarf haben. Diese Abschnitte werden nun aufgerufen, Rückmeldungen dazu gegeben und Fragen beantwortet. Die Moderation benennt jeweils zuerst die Kommentare und Fragen, die online verfasst wurden.

09h34m50s - Abteileiter, Begrüßung

Es gibt eine kurze Unterbrechung, denn Abt Michael (der Abt der Abtei, in der die Versammlung stattfindet) kommt zu Besuch, drückt seine Freude darüber aus, dass die Pfadfinderinnen und Pfadfinder an diesem Ort tagen, begrüßt alle recht herzlich und wünscht konstruktive Beratungen. Vielen Dank!

Nadine Mersch verlässt kurz ihre Rolle als Moderatorin der Versammlung und richtet als Vertreterin des SkF (Sozialdienst katholischer Frauen) ein Grußwort an die Delegierten und Gäste der Bundesversammlung. Die DPSG hat ein Kooperationsprojekt mit dem SkF namens „gemeinsam unterwegs“, das Pfadfinder für alle Kinder und Jugendlichen möglich machen will.

Wir sind beim Berichtsteil zu politischer Vertretungsarbeit angekommen. An dieser Stelle schenkt der stellvertretende Vorsitzende des rdp der Versammlung ein paar Worte. Er betont die gute Zusammenarbeit der Pfadfinderverbände im rdp und die Wichtigkeit dieser, um anstehende Herausforderungen gemeinsam zu meistern.

Nach einem Tischgebet werden die Beratungen zu den Berichten unterbrochen, denn es gibt Mittagessen.

Nach der Mittagspause geht es los mit einem kurzen Grußwort des Bürgermeisters von Schwarzach. Er beglückwünscht uns zu der Wahl des Tagungsortes, denn die Abtei ist einer der Mittelpunkte und Hauptattraktivitäten seiner Kommune. Er berichtet von den vielen schönen Ausflugszielen hier in der Gegend und bedauert die Mitglieder der Versammlung, dass wohl ob des straffen Zeitplans keine Zeit für Erkundungen sein wird.

Es geht weiter mit der Entgegennahme der Berichte und der Aussprache derselben. Beim Berichtspunkt zu Kooperationspartnern, genauer zu missio, verliest Christian Schnaubelt (Schnaubi) im Auftrag ein Grußwort von Dr. Gregor von Fürstenberg, Vizepräsident von missio in Aachen. Dieser dankt der DPSG für die gute Zusammenarbeit, insbesondere im Rahmen der diesjährigen Jahresaktion Gast >> Freundschaft – Für Menschen auf der Flucht!

Kooperation, BMPPDEs folgt ein Grußwort des Bundesvorstandes des Bund Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands (BMPPD) per Video. Sie freuen sich sehr über den geschlossenen Kooperationsvertrag mit der DPSG, der u.a. beinhaltet, dass die Leiterinnen und Leiter des BMPPD ihre Ausbildung in der DPSG absolvieren können.

Der Bericht der Bundesleitung ist beendet es geht nun weiter mit dem Bericht des Bundesamtes Sankt Georg e.V., der ohne die Öffentlichkeit stattfindet. Kurze Pause also in der Live-Berichterstattung ;-)

Bericht des Kuratoriums Westernohe

Die Öffentlichkeit ist wieder hergestellt, nun folgt der Bericht des Kuratoriums Westernohe. Das Kuratorium berät die Zentrumsleitung bei baulichen Maßnahmen, Investitionen, Marketingmaßnahmen und der Gestaltung der pädagogischen Programme. Im Berichtszeitraum gab es viele bauliche Maßnahmen, unter anderem wurde der Spielplatz neu gestaltet, der an Pfingsten in Westernohe eingeweiht wird.

Allen Lehrerinnen und Lehrern unter euch sei das Programm für Schulklassen in Westernohe empfohlen. Westernohe bietet verschiedene inhaltlich gestaltete Programme an, die ihr mit euren Schulklassen wahrnehmen könnt.

14h53m17s - Wasser, WesternoheFür alle Teilnehmenden und Gäste der Bundesversammlung gibt es nun ein kleines Geschenk aus Westernohe, nämlich Wasser aus Westernohe. Denn auch die Ringleitung in Westernohe wurde saniert.

 

 

 

Entlastung des Bundesvorstandes

Die Bundesversammlung hat den Bundesvorstand bei zwei Enthaltungen entlastet. Glückwunsch! Und noch mal neu, die Tücken der Technik sorgen dafür, dass noch einmal neu über die Entlastung des Vorstandes abgestimmt wird. Nun steht das Ergebnis auch digital fest und ist das selbe wie im ersten Durchgang. Also noch einmal: Glückwunsch an den Bundesvorstand!

Bericht der Stiftung der DPSG

Der Vorstand der Stiftung berichtet nun, dass der Wandel in der Stiftung geschafft ist und die Stiftung strukturell nun neu aufgestellt ist. Die DPSG ist wieder näher an den Verband gerückt und wird an Pfingsten das neue Logo im neuen Design vorstellen.

Das Stiftungsvermögen entsteht durch den Stiftungseuro, Spenden und weitere Erträge (zum Beispiel durch die Kreditkartenerlöse). Nun werden symbolisch die Förderungen an einige Projekte aus den Diözesanverbänden (Diözesen Münster, Essen, Hamburg und Eichstätt) und Regionen übergeben. Sowie auch an den Bundesverband die Förderung zur Übernahme der Mitgliedsbeiträge für Flüchtlinge.

Bericht der Freunde und Förderer der DPSG

Die Vorsitzende Gunhild Pfeiffer berichtet über die aktuelle Situation der Freunde und Förderer. Sie wirbt dafür selbst nach der aktiven Zeit den Freunden und Förderern beizutreten, weitere Infos gibt es auf der Homepage der Freunde und Förderer.

Antrag 9a/9b

Wir sind dem Zeitplan voraus und können schon in die Lesung der ersten Anträge starten. Diese könnt ihr auch live mit anhören im Live-Audiostream. Die Anträge 9a und 9b befassen sich mit dem Stimmrecht für Fachreferentinnen und Fachreferenten sowie Fachbereichsdelegierte. Sie sind aus dem Diskussionsverlauf, an dem der gesamte Verband im vergangenen Jahr teilnehmen konnte, auf ypart enstanden. Die Bundesleitung hat diese stellvertreten gestellt für die Teilnehmer der Diskussion gestellt. In der Variante 9a bekämen die Fachreferentinnen und Fachreferenten und die Delegierten volles Stimmrecht auf ihren jeweiligen Versammlung. In der Variante 9b hätten sie eine beratende Stimme in den jeweiligen Versammlungen allerdings nicht in den Leitungen der jeweiligen Ebene.

Die Versammlung diskutiert in der ersten Lesung nun das Für und Wider des vollen Stimmrechts. Als positiv wird gesehen, dass die Fachbereiche, die die Arbeit im Verband mitprägen, auch mitbestimmen dürfen. Auf der anderen Seite wird der dann veränderte Stimmschlüssel als problematisch gesehen, da beispielsweise auf Diözesanebene die Stimmen der Stufen und Bezirksvorstände weniger Gewicht hätten. Auch werden die Themen der Fachbereiche als Querschnittthemen gesehen und die Frage gestellt, ob daher ein Stimmrecht notwendig ist oder, ob es nicht schon genügend Beteiligungsmöglichkeiten mit einem beratenden Stimmrecht gibt. Die erste Lesung des Antrags ist beendet. Die zweiter Lesung wird morgen Abend stattfinden.

Grußwort des BDKJ

Nun spricht Wolfgang Ehrenlechner, BDKJ-Bundesvorsitzender, seine Grußworte und berichtet Neues aus dem BDKJ. Auch der BDKJ setzt sich für eine Willkommenskultur für Flüchtlinge ein und bedankt sich für das Engagement der DPSG für Flüchtlinge. Ein weiteres großes Thema war die Theologie der Verbände, auch hier bedankt sich Wolfgang Ehrenlechner bei der DPSG, die das Thema angestoßen hat und maßgeblich mit bearbeitet hat. Der BDKJ hat per Brief in die Familiensynode der Deutschen Bischofskonferenz eingebracht, dass die Lebensrealität junger Menschen hinsichtlich ihrer Partnerschaften auch bei gleichgeschlechtlichen Paaren positiv anerkannt werden müssen. Kerstin Fuchs bedankt sich für die gute Zusammenarbeit mit dem BDKJ und lädt die Hauptversammlung des BDKJ nach Westernohe ein.

Der Sitzungsteil des heutigen Tages ist beendet. Die Teilnehmenden werden am heutigen Abend noch gemeinsam Gottesdienst feiern. Im Blog könnt ihr der Bundesversammlung morgen wieder folgen.

 

 

 

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