Ein Versprechen bei Meeresrauschen

Erschienen am 28. August 2015 in Live dabei

Unsere Sommer-Reporter

Unsere Sommer-Reporter

Unsere Sommer-Reporter berichten von ihren Sommer-Abenteuern hier im Blog, in sozialen Medien mit dem Hashtag #unsersommer und auch in der dritten mittendrin-Ausgabe 2015.

 

Zweiter Zwischenbericht vom Ostsee-Hike des Pfadi-AK aus der Diözese Fulda

Unser Ostseehike neigt sich dem Ende. Wir haben weitere tolle Tage hinter uns. Bei Oldenburg verwöhnten uns Jörg, Liane und Heinrich mit Brötchen, selbst gemachtem Honig und Kaffee. So starteten wir gerne unseren Tag. Von dort aus machten wir uns auf Richtung Ostseeküste und Heiligenhafen. Wir entschieden uns nach einem längerem Marsch unterhalb von Heiligenhafen in einer Senke der Steilküste zu nächtigen. Der Platz war traumhaft. Wir waren mutterseelenallein, geschützt und hatten direkten Zugang zum Strand.

IMG_20150821_141719Versprechen am Strand

Nachdem wir in die See sprangen, gaben wir vier unser gemeinsames Versprechen für den Pfadi-AK. Eine Idee, die spontan entstand und rückblickend genial war. Bei Lagerfeuer und Sternenhimmel sich gemeinsam Zusammenhalt und Gastfreundschaft, wie wir sie auf dem Hike erlebt haben, zu versprechen, war einfach schön und absolut passend. Den Abend ließen wir mit Gitarre und Gesang am Lagerfeuer ausklingen.

Auf nach Fehmarn

Noch überwältigt von diesem einfach starken Abend, standen wir am nächsten Morgen guter Dinge auf und brachen zu Fuß nach Heiligenhafen auf. Dort versuchten wir per Anhalter weiter bis zur Brücke nach Fehmarn zu kommen. Leider hatten wir kein Glück. Wir entschieden gemeinsam, dass wir unser Ziel des Projektes schon erreicht hatten. Die Ostsee haben wir nicht nur gesehen, sondern haben auch in ihr gebadet. So nahmen wir den Bus nach Großenbrode um von dort weiter zu Fuß nach Fehmarn zu kommen. Gerade als wir ausstiegen trafen wir Burkhardt vom VCP, der uns mit nahm und uns durch halb Fehmarn fuhr, bis wir dann einen geeigneten Lagerplatz am Strand fanden. Vielen Dank dafür! Hier sollte der Abschluss sein.

Den Erfolg feiern

Wir gönnten uns nach vielen Tagen endlich warmes und reichliches Essen in einem Restaurant am anliegenden Campingplatz. Und so feierten wir bis in die Nacht und waren überglücklich und zufrieden, wie gut wir unser Abenteuer bis dahin bestanden hatten. Es ist unglaublich, wie schier einfach es am Ende dann doch war, per Anhalter und zu Fuß ans Ziel zu gelangen. Danke an alle, die uns dabei halfen!

IMAG0318Auf der Heimreise

Nun sind wir auf der Heimreise. Wir passten auf Fehmarn Leute ab, die gerade von der Fähre aus Dänemark kamen und entschieden, getrennt in Zweiergruppen zu trampen. Wir wollten uns jedoch an der Raststätte Neustädter Bucht wieder vereinen. Und so sitzen wir seit 15 Uhr an der Raststätte Neustädter Bucht und kommen einfach nicht vorwärts (inzwischen ist es 22 Uhr). Niemand findet sich, der uns zu zweit oder zu viert Richtung Süden mitnehmen kann oder will. Wir sprechen regelmäßig die Leute an, haben ein Schild – es hilft nichts. Rückblickend hätten wir ab Fehmarn doch lieber getrennt bleiben sollen. Wir werden die Nacht wohl hier auf der Autobahn verbringen müssen. Nichtsdestotrotz sind wir zuversichtlich, dass wir nach Hause kommen. Im Notfall ab morgen mit dem Zug. Das wird schon!

 

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