Nelson Mandela Day – Ran an die Arbeit

Erschienen am 4. August 2016 in Abenteuer Pfadfinden

Mirjam Greiner

Mirjam Greiner

Mirjam Greiner aus Würzburg ist 24 Jahre alt und leistet als Freiwillige der DPSG und Nangu Thina ihren Dienst im Scout Center in Nelspruit, Südafrika.

 

“It is in your hands now“ – Nelson Mandela

Für die südafrikanischen Pfadfinderinnen und Pfadfinder ist der Mandela Day ein besonderer Gedenktag. Da Nelson Mandela 67 Jahren lang die Welt prägend verändert hat, soll an jedem 18. Juli für 67 Minuten etwas Gutes für andere getan werden. Dieses Jahr fiel der Mandela Day auf einen Montag. Bereits am Freitag nach der Arbeit startete ich zusammen mit Sharon, unserer regionalen Managerin, Marvin, meinem Mitfreiwilligen, und sechs weiteren Rovern mit unserem vollbepackten Buggy in das Township Kamhlushwa. Dort übernachteten wir bei Sharon, um am folgenden Morgen weiter zum Masibambisane Disability Centre im Distrikt Nsikazi zu fahren.

Mit den Rovern renovieren

Am Disability Center angekommen, wurden wir von weiteren Pfadfindern in Empfang genommen. Zunächst luden alle gemeinsam den Hänger sowie die Ladefläche des Buggies aus. Und dann ging die Arbeit schon los. Einige von uns schnappten sich Pinsel und Farbe, um die Außenwände der Gebäude zu streichen. Alle anderen nahmen Hammer, Nägel, Bohrmaschine, Leiter und Deckenplatten in die Hände, um die Decken zu verkleiden. Ich half einigen Rovern beim Zurechtschneiden und Befestigen der Deckenplatten am Dachstuhl und beim Ankleben der Deckenleisten. So wurden am Samstag und Sonntag fleißig die Außenwände von zwei Gebäuden, die Fensterrahmen und die zwei Toilettengebäude neu gestrichen. Außerdem wurde in beiden Gebäuden in so gut wie jedem Zimmer die Decke neu verkleidet, sodass der Dachstuhl nicht mehr zu sehen war. Des Weiteren bauten einige Rover in der Küche eine neue Türe ein.

Drei Tage Community Work

Am Mandela Day machte ich mich mit Sharon, Marvin und sechs weiteren Rovern mit unserem Buggy erneut auf den Weg. Diesmal ging es zum Tentele Disability Center in das Township Pinaar. Dort hieß es nochmal: Ran an die Deckenplatten, Hammer, Bohrmaschine, Leiter und Nägel. Am Ende des Tages hatten wir auch hier in zwei Zimmern erfolgreich die Decken neu verkleidet. Mir haben die drei Tage community work sehr gut gefallen und viel Spaß gemacht. Am Montagabend bin ich hundemüde abends ins Bett gefallen. Jedoch war ich sehr glücklich, dass ich zusammen mit den südafrikanischen Pfadfindern die Welt ein bisschen besser hinterlassen habe, als wir sie vorgefunden haben.

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