Impuls zu Ostermontag

Erschienen am 17. April 2017 in Allgemeines

AG Impulse

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Eine der schönsten biblischen Erzählungen – der Weg der beiden Jünger nach Emmaus.

Da, wo die beiden Jünger ihre Niedergeschlagenheit, Trauer und Hoffnungslosigkeit miteinander teilen und ins Gespräch bringen, gesellt sich ein Dritter hinzu, der sich für ihre Situation interessiert. Erst viel später beim Teilen des Brotes erkennen die beiden ihn als  ihren Freund Jesus, der nicht tot ist, sondern lebt.

Wie oft ist es mir schon so gegangen, dass es mir gut getan hat, wenn mir ein Freund zuhörte oder ich mit jemandem teilen konnte, was mich bedrückt. Dabei entstand bei mir auch der Eindruck, dass ein Dritter mit uns geht und uns nicht alleine lässt. Durchbricht Gott da die Grenze von Raum und Zeit?

Es gibt immer wieder Situationen, in denen ich zutiefst angerührt bin von Gottes Wort, von Augen-Blicken und von unerwartet schönen Dingen. Da „brennt“ auch mir das Herz in der Brust. Es gibt viele „Emmauswege“ im Leben. Oft erkenne ich es erst dann, wenn der Moment schon wieder vorbei ist. Aber das brennende Herz bleibt.

Christian Müller, Diözesankurat Freiburg

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