Impuls zum 5. Fastensonntag

Erschienen am 2. April 2017 in Allgemeines

AG Impulse

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Meine engen Grenzen, mein verlornes Zutraun, meine Ängstlichkeit bringe ich vor dich. Wandle sie in Wärme: Herr, erbarme dich. (Kirchenlied)

 

Grenzen sind meist nicht faktisch sondern oft von uns selbst gemacht,

indem wir von Angst getrieben uns selbst einschränken und beengen.

Und so erleben wir es vielleicht auch aktuell bei dem Thema Europa:

Die an sich wunderbare Idee eines gemeinschaftlichen und grenzenlosen Europas

wird aktuell immer mehr in Frage gestellt,

aus Angst vor Ungerechtigkeit, vor Fremdbestimmung vor Benachteiligung.

 

Und wenn es um die Überwindung dieser Grenzen geht,

schauen wir viel zu oft auf Andere: Auf die Politiker, die Entscheider in Europa.

Doch was tun wir, jeder Einzelne von uns, um das Zutrauen in Europa zu stärken und

nicht auf das Negative zu schauen sondern das Positive weiter zu entwickeln und zu stärken?

Denn genauso wie der Traum von einem grenzenlosen, friedlichen und fairen Europa

unser gemeinsamer Traum, der Traum der Jugend sein sollte,

so ist es unsere Verantwortung, diesen Traum mit Leben zu füllen und

nicht durch selbstgesteckte Grenzen einzuengen.

Und das fängt im Kleinen, in unserem alltäglichen Verhalten, an.

 

Marcus Klapdor, Beauftragter für Internationales

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