Alle Kinder haben Rechte!

Erschienen am 30. Januar 2018 in Allgemeines

Vera Sadowski

Vera Sadowski

Vera Sadowski ist Diözesanvorsitzende im DV Essen. Zuvor war sie hauptberufliche Referentin der Bundesleitung und Ansprechperson für die Kinderstufen sowie für die Themen Prävention und Ausbildung.

 

Neue Blog-Reihe für Wölflingsleiterinnen und -leiter zur UN-Kinderrechtskonvention

Alle Kinder haben Rechte – diese sind verbindlich in der UN-Kinderrechtskonvention festgehalten. Aber was für Rechte haben Kinder eigentlich genau? Und wie sieht die Umsetzung dazu aus? Gelten diese Rechte vor allem auf dem Papier oder sind sie wirklich für jedes Kind (nicht nur in Deutschland) bereits Realität? Die Blog-Reihe befasst sich genau mit diesen Fragen – und stellt darüber hinaus konkrete Methoden vor, wie du als Wölflingsleiterin oder Wölflingsleiter mit deinen Wölflingen dazu arbeiten kannst, welche Rechte sie haben und wie sie dafür einstehen können.

Die UN-Kinderrechtskonvention – was ist das denn genau?

Bereits am 20. November 1989 wurde die UN-Kinderrechtskonvention[1] von fast allen Staaten der Erde unterzeichnet. Mittlerweile haben 195 Staaten der Kinderrechtskonvention zugestimmt. Das sind alle Staaten der Erde bis auf die USA (aber das ist ein anderes Thema., das ihr unter anderem hier nachlesen könnt). In Deutschland gilt die Kinderrechtskonvention seit dem 5. April 1992. In insgesamt 54 Artikeln werden die Grundrechte geregelt, die für jedes Kind dieser Erde gelten.

Und welche Rechte haben Kinder jetzt?

Die 54 Artikel der Kinderrechtskonvention beschreibt zum einen alle Grundrechte, die ein jedes Kind hat. Dazu gehören zum einen Rechte, die das Überleben und die Existenz eines Kindes sichern – so zum Beispiel das Recht auf Leben, auf eine Identität und einen Namen oder der Schutz vor Missbrauch, Entführung oder Ausbeutung. Dazu kommen Rechte, die die Bedingungen schaffen sollen, dass sich jedes Kind zu einer starken, selbstbewussten Persönlichkeit entwickeln kann, die für die eigene Meinung einstehen kann. Dazu gehört das Recht auf Bildung, auf Beteiligung und das Recht auf Kultur, Spiel und Freizeit.

Für wen gelten eigentlich diese Rechte?

Alle Rechte gelten für jedes Kind. Und zwar immer, zu jeder Zeit, für alle Kinder, egal welcher Hautfarbe, Nationalität oder Geschlecht. Das ist auch in der Kinderrechtskonvention festgeschrieben – genau genommen in Artikel 2 „Achtung der Kindesrechte und Diskriminierungsverbot“.

Und warum muss ich das als Wölflingsleiterin oder Wölflingsleiter wissen?

Als Leiterinnen und Leiter ist es unsere Aufgabe, uns für die Kinder einzusetzen, für die wir verantwortlich sind. Gleichzeitig möchten wir die Kinder darin unterstützen, dass sie sich zu selbstbewussten Personen entwickeln, die um ihre eigenen Rechte wissen und selbst für diese einstehen können. Dafür müssen wir natürlich zunächst selbst wissen, welche Rechte das sind.

Wenn ich mehr wissen will?

Alle 54 Artikel der Kinderrechtskonvention in voller Länge zu erklären, würde den Rahmen eines normalen Blog-Beitrags sprengen. Wenn ihr euch weiter informieren möchtet, was die Kinderrechtskonvention im Detail beinhaltet, empfehle ich euch hier zu schauen.

 

Die UN-Kinderrechtskonvention im Wortlaut:Die Kinderrechtskonvention von vorne bis hinten in kindgerechter Sprache

[1] Eine Konvention ist ein Vertrag zwischen mehr als zwei Staaten

 

Hier geht es zu Teil II der Serie!

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One Response

  1. Alle Kinder haben Rechte! Teil II « blog.dpsg.de

    27. Februar 2018: […] Hier geht es zu Teil I der Blogserie. […]