Kandidat für das Amt des Bundeskuraten – Matthias Feldmann

Erschienen am 2. März 2018 in Am Lagerfeuer mit...

Matthias Feldmann

Matthias Feldmann

Matthias Feldmann hat seit September 2018 das Amt des Bundeskuraten in der DPSG inne.

 

Der Wahlausschuss hat ihn für euch interviewt.
Ihr seid herzliche eingeladen, unter dem Beitrag eigene Fragen zu stellen.

 

  1. Wer bist du und für welches Amt kandidierst du?
    Ich heiße Matthias Feldmann, bin 43 Jahre alt und kandidiere für das Amt des Bundeskuraten.
  1. Wie ist dein beruflicher Werdegang?
    Nach Schule und Zivildienst habe ich katholische Theologie studiert, meine pastorale Ausbildung im Bistum Essen gemacht und bin 2002 zum Priester geweiht worden. Dann war ich 4 Jahre in Essen Kaplan und danach 8½ Jahre Stadtjugendseelsorger in Bochum. Seit Dezember 2014 wohne ich in Oberhausen und bin da Pastor in einer Pfarrei.
  1. Was hast du in der DPSG bisher gemacht? Wenn du keine DPSG-Vorerfahrung hast, gibt es einen anderen (Jugend)Verband, in dem du Erfahrungen sammeln konntest?
    Ich bin seit der Jungpfadfinderstufe in der DPSG, war Leiter in der Wölflings- und Jungpfadfinderstufe und Mitglied im Diözesanarbeitskreis der Wölflinge. In dieser Stufe habe ich auch meinen WBK gemacht und WBKs geleitet. Von 2004-2006 war ich Stammeskurat im Stamm St. Augustinus, Essen. Von 2006-2010 war ich BDKJ-Stadtseelsorger von Bochum und seit Herbst 2010 bin ich Diözesankurat der DPSG im Bistum Essen und bin dafür mit halber Stelle von meinem Bischof freigestellt.
  1. Welche Erfahrung in deinen bisherigen Ämtern bzw. Aufgaben hat dich besonders auf ein mögliches Vorstandsamt vorbereitet?
    Die Erfahrungen mit politischer Vertretung und Verhandlung mit Geldgebern und Kirchenvertretern in der Zeit beim BDKJ und die vielfältigen Erfahrungen als Diözesankurat. Dazu zählen Gottesdienste und spirituelle Angebote, Einzelgespräche aber auch die Zusammenarbeit im Vorstandsteam und die Personalverantwortung für die hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Diözesanbüro und Jugendbildungsstätte.
  1. Warum möchtest du DPSG-Bundesvorstand werden?
    Weil es mich reizt, unseren Verband auf Bundesebene mitzugestalten und nach außen zu vertreten und weil ich denke, dass ich meine Erfahrungen sinnvoll in den Bundesvorstand einbringen kann.
  1. Was sagen Menschen, die dich gut kennen, zu der Frage warum du für dieses Amt geeignet bist?
    Weil ich den Verband mit seinen verschiedenen Ebenen gut kenne und begeisterter Pfadfinder bin.
    Weil ich sowohl das Spirituelle als auch die Alltagsarbeit in anderen Feldern im Blick behalte.
    Weil mich so schnell nichts aus der Ruhe bringt.
  1. Welche drei Themen muss die DPSG deiner Meinung nach unbedingt angehen?
  • Diversität in unserem Verband – Anspruch und Wirklichkeit
  • Wie leben wir als Teil der katholischen Kirche und wie unterstützen wir alle Sinnsucherinnen und Sinnsuchern in unserem Verband?
  • Die zahlreichen Impulse aus „DPSG im Wandel“ und „Lilienpflege“ ihre Wirkung entfalten lassen und einige Stränge daraus weiterführen – und nicht direkt den nächsten umfassenden Prozess starten.
  1. Was möchtest du am Ende einer Amtszeit (= 3 Jahre) konkret erreicht haben – im Großen wie im Kleinen?
  • Ich möchte mitgeholfen haben, dass auch in der Region Nordost wieder ein Kuratenkurs angeboten werden kann.
  • Ich möchte dazu beigetragen haben, dass weiterhin Kinder und Jugendliche in unserem Verband den Raum und die Möglichkeit finden, sich in der Gemeinschaft selbst auszuprobieren und ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln.
  • Ich möchte – im Sinne der „Theologie der Verbände“ – bei unseren Partnerinnen und Partnern möglichst überzeugend vertreten haben, dass die DPSG ein Ort von Kirche ist.
  • Ich möchte mit anderen gemeinsam gute Angebote gemacht und spirituelle Erfahrungen gesammelt und geteilt haben.
  1. Wie bist du für weitere Fragen und vertiefende Gespräche zu erreichen?
    matthias.feldmann@dpsg-essen.de

    0177-5906692 (auch WhatsApp)Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen!

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