Biber-Leitung: Frage 6

Erschienen am 3. Mai 2018 in Biber

Persephone Karipidou

Persephone Karipidou

Persephone Karipidou (Persy) ist beim Stamm Wikinger in Esslingen als Biber-Leiterin aktiv. Dort begeistert sie seit zehn Jahren Kinder ab 4 Jahren für das Pfadfinden. Außerdem ist Mitglieder in der AG Biber.

 

Frage 6:

a) Gab es Bedenken vor der Einrichtung einer Bibergruppe von Seiten des Stammes oder der Eltern?

Von Seiten der Eltern gab und gibt es nur Begeisterung, unabhängig davon, ob es sich um ehemalige Pfadfinderleiterinnen und -leiter oder um Eltern ohne pfadfinderischen/„Outdoor“-Hintergrund handelt.
Von Seiten des Stammes war es unterschiedlich. Ich denke, die Bedenken, welche manche Leiterinnen und Leiter im Stamm in den Anfangsjahren hatten, waren:

  • Kann mit so kleinen Kindern überhaupt „richtige“ Pfadinderarbeit gemacht werden (im Sinne von Mitbestimmung, Erlebnispädagogik, Outdoor…)?
  • Müssen wir sehr viel Rücksicht auf die Kleinen nehmen?
  • Können wir der pädagogischen Verantwortung mit so kleinen Kindern gerecht werden?
    Persy

„Eigentlich hatten wir keine Bedenken, ihr hattet alle Kompetenzen, die nötig waren: Erfahrung als Leiter und als Elten mit der Altersklasse.Der Rest war einfach Learning by doing.“
Camilla und Matzmuck

„Die einzigen Bedenken, die ich hatte, waren, dass es arg schade wäre, falls die Idee sich nicht durchsetzen würde und man die Gruppe wieder schließen müsste. Aber das Konzept ist mega und das allerbeste: Die outdoor-tauglichen WÖs, die daraus hervorgehen, fordern direkt mehr als einen „Spieletreff“, was sich positiv auf die Ansprüche auswirkt.“
Domey

„Die Bedenken haben sich ja über die Jahre ziemlich aufgelöst, würde ich sagen.“
Hannes

b) Wenn ja, wie konntet ihr diese ausräumen?

Indem wir einfach aktiv auf allen Stammesaktionen dabei waren:
100 Bäume pflanzen (im Esslinger Forst), ES-putzt (Stadtputzaktion), Eisenfuß (Aufgabenlauf), Pfadi-Gottesdienst, Stammeswochenende, Eltern-Nachmittag ….
Als zum Beispiel beim Eisenfuß die Biber nach 15 km fröhlich lachend mit den Wölflingen am Gruppenraum ankamen, waren die Bedenken, ob so ein Biber mehrere Kilometer laufen kann, ausgeräumt.
Am Stammeswochenende können unsere Übertrittsbiber (Biber, welche im selben Jahr zu den Wölflingen kommen) am Programm-Samstag dabei sein. Sie kommen zum Frühstück und werden nach dem Abendbrot verabschiedet. (Unser Stamm hat einen Leitfaden entwickelt, um zum einen, die Lerninhalte der Stufen aufeinander aufzubauen und zum anderen, das Interesse und die Spannung an Aktionen zu steigern.)

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