Biber-Leitung: Frage 13

Erschienen am 21. Juni 2018 in Allgemeines

Persephone Karipidou

Persephone Karipidou

Persephone Karipidou (Persy) ist beim Stamm Wikinger in Esslingen als Biber-Leiterin aktiv. Dort begeistert sie seit zehn Jahren Kinder ab 4 Jahren für das Pfadfinden. Außerdem ist Mitglieder in der AG Biber.

 

Frage 13: Welche Pfadfindertechniken hältst du für die Biber für angemessen?

Grundsätzlich alle, sofern diese auf das Biberalter heruntergebrochen und altersgerecht vermittelt werden.
Ein Biber wäre sicherlich mit einem Trompentenstich überfordert. Aber, wenn man bibergerecht erklärt, wie ein Achterknoten, Ankerstich oder Mastwurf gelegt wird, ist das kein Problem.

Hangeln

Den Bärenhang kann ein Biber erlernen. Dafür braucht er aber aufgrund fehlender Muskelmasse Unterstützung, um längere Strecken zu schaffen. Wir stützen unsere Biber beim Erlernen von unten. Wenn ihnen die Kraft ausgeht (und wenn wir über einen Fluss hangeln), dann machen wir das im Tandem (siehe Eisenfuß).

Karte und Kompass

Bei Karte und Kompass kennt ein Biber die vier Himmelsrichtungen. Er weiß auch, in welcher Richtung die Sonne morgens auf- und abends untergeht. Biber können eine Karte einnorden und wissen, dass es verschiedene Kompasse (magnetischer Kompass, Sonnenkompass, Schattenkompass, Rindenkompass) sowie verschiedene Arten von Norden (Nordpol-Nord, Gitter-Nord, Geografisches Nord, magnetisches Nord) gibt. Sie können altersbedingt aber keine Entfernung einschätzen und somit keine Navigationspeilung zur Standortbestimmung durchführen.

Wandern

Längere Strecken zu wandern, ist kein Problem. Als es bei uns im Stamm den Eisenfuß noch gab, sind die Biber mit den Wölflingen zwölf Kilometer mitgelaufen. Wir hatten vorab einen Kinderarzt konsultiert. Er teilte uns mit, solange der Biber freiwillig läuft, ist alles in Ordnung. Es gibt keine Kilometer-Beschränkung für das Kindergartenalter. Natürlich wäre ein reines Kilometer-Ablaufen für einen Biber viel zu langweilig, aber das träfe auch auf einen Wölfling zu. Bei unserem Eisenfuß gab es verschiedene Stationen. Das Lauftempo und die Pausenzeiten wurden individuell von der Gruppe bestimmt.

 

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