Kandidatin zur Bundesvorsitzende: Annka Meyer

Erschienen am 13. März 2020 in Allgemeines

Annka Meyer

Annka Meyer

Annka kandidiert für das Amt der Bundesvorsitzenden der DPSG.

 

Hier findet ihr eine persönliche Bewerbung von Annka (PDF-Dokument).

Der Wahlausschuss hat Annka folgende Fragen gestellt:

Wer bist du und für welches Amt kandidierst du?

Mein Name ist Annka, ich bin 27 Jahre alt, ich komme aus Aachen und kandidiere für das Amt der Bundesvorsitzenden.

Wie ist dein beruflicher Werdegang?

Ich habe zwischen 2012 und 2018 Biologie und Sport auf Lehramt in Köln studiert und mache seit dem Frühjahr 2019 mein Referendariat an einem katholischen Gymnasium. In der Zeit nach dem Studium habe ich an einer Gesamtschule gearbeitet, die ein neues Schulkonzept ausprobiert.

Was hast du in der DPSG bisher gemacht? Wenn du keine DPSG-Vorerfahrung hast, gibt es einen anderen (Jugend-)Verband, in dem du Erfahrungen sammeln konntest?

Ich bin seit 20 Jahren Pfadfinderin und seit 10 Jahren Leiterin in meinem Heimatstamm. Vor fünf Jahren habe ich das erste Mal eine diözesane Jungpfadfinder-Aktion mit vorbereitet und bin anschließend in den Arbeitskreis der Jungpfadfinderstufe berufen worden. Nach einiger Zeit im Arbeitskreis hat man mich dann gefragt, ob ich mir vorstellen kann Diözesanvorsitzende zu werden. Dieses Amt übe ich jetzt seit drei Jahren aus und habe dadurch einen Einblick in die Arbeit auf Bundesebene gewonnen, den ich ich durch die Teilnahme an unterschiedlichen Aktionen noch vertiefen konnte. Zum Beispiel habe ich in der Jahresaktiosngruppe 2019 mitgewirkt, war Teamerin bei „Eure Leiterrunde braucht Verstärkung?“ und arbeite seit Sommer im Vorbereitungsteam für das Bundesstufenlager der Jungpfadfinderstufe 2021.

Welche Erfahrung in deinen bisherigen Ämtern bzw. Aufgaben hat dich besonders auf ein mögliches Vorstandsamt vorbereitet?

  • Durch die Mitarbeit auf Bundesebene und die Teilnahme an Bundesversammlungen und anderen bundesweiten Seminaren und Treffen kenne ich die Themen, die momentan im Verband diskutiert werden. Da ich immer noch aktive Leiterin bin, habe ich weiter einen aktuellen Einblick in die Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen und glaube, dass mich das zusätzlich qualifiziert. Auch habe ich als Diözesanvorsitzende bereits Erfahrung in Arbeitsgebieten machen können, die denen des Bundesvorstandes ähneln: Arbeit in einem Vorstandsteam
  • Vorstandsamt im Rechtsträger des Diözesanverbandes (Haushalt des Diözesanverbandes, Haushalt von zwei Jugendbildungsstätten, Personalverantwortung)
  • Leitung und Vorbereitung der Diözesanleitungs-Treffen und Bezirksvorsitzenden-Treffen
  • Mitarbeit in kirchenpolitischen und jugendpolitischen Gremien (Konferenz der Mitgliedsverbände BDKJ Aachen, Diözesaner Verbänderat und Diözesanrat der Katholiken)
  • Aus- und Weiterbildung von Leiter*Innen (Module der Leiter*Innen-Ausbildung der DPSG)
  • Verantwortung für und Vorbereitung von Großveranstaltungen (Diözesanlager mit 1700 Teilnehmer*Innen, Bundesversammlung 2019)

Warum möchtest du DPSG-Bundesvorstand werden?

Zum einen, weil ich das für mich persönlich eine unglaublich spannende Aufgabe finde:

Ich bin gerne unterwegs, treffe neue Menschen, löse Probleme, diskutiere in Gremien oder auf Versammlungen. Ich bin unheimlich gerne Pfadfinderin, in der Natur, am Lagerfeuer, mit alten oder neuen Bekannten, lebe Gemeinschaft und gebe Erfahrungen weiter.

Zum anderen, weil ich meine Stärken dafür einsetzen möchte den Verband gemeinsam zu gestalten. Dazu gehört die DPSG nach den Vorstellungen der Mitglieder (zu denen ich ja auch gehöre) weiterzuentwickeln, aber auch so zu vertreten, dass die unglaublich gute Arbeit, die wir mit Kindern und Jugendlichen machen weiterhin möglich ist.

Was sagen Menschen, die dich gut kennen, zu der Frage warum du für dieses Amt geeignet bist?

Ich habe drei Pfadfinder*Innen gefragt. Sie sagen Folgendes:

  • Thomas Schlütter (Diözesankurat, Domvikar und Subregens): „Annka ist 2017 in unser Vorstandsteam im DV Aachen gekommen. Ich fand es bewundernswert wie sie sich trotz Studium und Referendariat schnell in Komplizierte Sachverhalte hineindenken konnte. Sie ist 100% zuverlässig und hat selbst im größten Stress Power und gute Laune, lässt den Mut nicht sinken und hat für jeden ein Lächeln und ein freundliches Wort. Aus ihrem christlichen Glauben und ihrer tiefen Pfadfinderischen Überzeugung sieht sie auf die Menschen und sucht selbst in den Verfahrensten Situationen noch das Gespräch, Kompromisse und neue Wege. Annka ist Vollblutpfadfinderin und bewegt sich souverän auf allen Paketten, ob beim Zelteauf- und abbauen, in Gruppenstunden mit Kindern und Jugendlichen, in der Leitung von Sitzungen und Ausbildungsveranstaltungen oder in Verhandlungen mit Bischöfen und Bürgermeistern. Sie kann Menschen verbinden und die Anliegen der DPSG gezielt und nachhaltig platzieren. Darum ist Annka Meyer die ideale Kandidatin für den Bundesvorstand.“
  • Matthias Koß (Kurat des Arbeitskreises Jungpfadfinderstufe in Aachen und ehemaliges Truppkind von Annka): „Annka ist so gut für das Amt der Bundesvorsitzenden geeignet, weil sie ein gutes Gespür für die Bedürfnisse anderer hat, seien es die Gruppenkinder im Stamm oder Ehrenamtliche auf den verschiedenen Ebenen. Auch in schwierigen Situationen kann sie gut einen kühlen Kopf bewahren und verliert die Einzelnen nicht aus dem Blick. Annka gelingt es immer, die richtige Mischung aus Ernsthaftigkeit und Besonnenheit sowie Spaß und Action an den Tag zu legen und ist mit viel Herzblut bei der Sache.“
  • Julia Jastrembski (Gubby) (Ehemalige Diözesanvorsitzende in Hamburg): „Annka ist für das Amt der Bundesvorsitzenden so gut geeignet, weil sie interessiert, emphatisch und begeistert ist. Sie interessiert sich für die Meinungen und Sichtweisen Anderer bevor sie Situationen beurteilt. Ist sie von einer Sache überzeugt, steht sie mit voller Leidenschaft und Begeisterung dafür ein.“

Welche drei Themen muss die DPSG deiner Meinung nach unbedingt angehen?

Mir ist wichtig, dass Themen aus der praktischen Arbeit in dem Verband kommen. In Gesprächen der letzten Zeit habe ich folgende Bedürfnisse und Fragen wahrgenommen, die ich teile und mit denen ich mich gerne auseinandersetzen würde:

  • Was wünschen sich Stämme, Bezirke und Diözesen vom Bundesverband? Wie fallen die Ergebnisse vom GSAT-Prozess aus? Wie können wir uns dahingehend verbessern und somit die Arbeit vor Ort weiterhin ermöglichen?
  • Kann Kinder- und Jugendmitbestimmung in unserem Verband auf Bezirks- Diözesan- und Bundesebene intensiver eingebunden werden?
  • Wie können Missbrauchsfälle, die in der DPSG stattgefunden haben, aufgearbeitet werden?

Was möchtest du am Ende einer Amtszeit (= 3 Jahre) konkret erreicht haben – im Großen wie im Kleinen?

Ich bin eine gute Ansprechpartnerin für alle DPSGler*Innen, die Anfragen ernst nimmt und Probleme gemeinsam löst. Die Interessen der DPSG vertrete ich bestmöglich in unterschiedlichen Gremien und mache mich dafür stark.

Wir haben gemeinsam ein geeignetes, neues Gebäude für das Bundesamt gefunden.

Pfadfinden deutschlandweit wurde für Kinder und Jugendlichen durch die Stufen-Bundesunternehmen erfahrbar gemacht. Die Stufen habe ich dabei so gut wie möglich unterstützt.

Ich bin zufrieden und nicht ausgelaugt und habe zusammen mit anderen überlegt, ob und wie wir die Ämter der Bundesvorsitzenden attraktiv gestalten können, damit der Posten in Zukunft weiterhin mit motivierten Pfadfinder*Innen besetzt ist.

Die grundsätzlichen Themen der DPSG, die auch auf unserem christlichen Glauben basieren, wie z.B.: Vielfalt in der Gesellschaft, Geschlechtergerechtigkeit, Internationale Gerechtigkeit sind weiterhin fest in dem Verband verortet und sichtbar für Außenstehende.

Wie bist du für weitere Fragen und vertiefende Gespräche zu erreichen?

Ich freue mich über Eure Fragen oder einfach eine nette Nachricht! Immer her damit!

Email-Adresse: a.meyer@dpsg-ac.de

Facebook: Ann Kamey

Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen!

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