Solidaritätsaufnäher „helfende Hand“ – über die Grenzen hinweg

Erschienen am 24. April 2020 in Abenteuer Pfadfinden

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Ida Haurand

 

Alles ist anders. Covid-19 hat unseren Alltag ganz schön auf den Kopf gestellt. Auf einiges muss vorerst verzichtet werden. Viele Menschen werden dabei kreativ und solidarisch – organisieren Einkaufshilfe, nähen Mundschutze und treffen sich via Smartphone mit dem Großeltern.

Aber wie kann man Menschen helfen, die nicht in unserer Nachbarschaft wohnen, oder deren Lebensumstände zu schwierig sind, als das wir ihnen unkonventionell helfen könnten?

Ich denke besonders an die Menschen im globalen Süden: In Afrika, Lateinamerika und Südostasien, also die, die eh schon häufig nicht das nötigste haben. Die, die auch ohne Corona-Pandemie Probleme damit haben, zur Schule, geschweige denn, zum Arzt zu gehen. Da wo nicht nur Mundschutze und Desinfektionsmittel knapp sind, sondern – viel grundsätzlicher – ein Zugang zu sauberem Wasser, guten Lebensmitteln und einer medizinischen Grundversorgung.

Aber auch in Europa bahnen sich Katastrophen von gewaltigem Ausmaß an: Wenn der Covid-19 Erreger die hoffnungslos überfüllten Flüchtlingslager an den europäischen Außengrenzen erreicht.

Wie können wir in dieser Zeit auch mit denjenigen Menschen solidarisch sein, denen wir nicht face-to-face unsere Hilfe anbieten können, sie jedoch am dringendsten benötigen?

Der Spendenaufnäher der DPSG

Caritas International und Misereor unterstützen Projekte, die den Menschen, die durch die Auswirkungen von Covid-19 gesundheitlich und wirtschaftlich am existentiellsten betroffen sind, helfen.

Caritas International arbeitet in den durch Covid-19 bedrohten Flüchtlingslagern, besonders auf den griechischen Inseln. In der derzeitigen Situation hätte ein Corona-Ausbruch, beispielsweise im Flüchtlingscamp Moria auf Lesbos, unvorstellbare humanitäre Folgen.

Misereor arbeitet in vielen Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Südostasiens mit Projektpartnern zusammen. Ziel ist es, die Verbreitung des Virus schnellstmöglich durch ausreichend medizinische Versorgung, Hygieneartikel und Aufklärung schnellstmöglich aufzuhalten und Vorzubeugen. Gleichzeit haben viele Menschen aus Armenvierteln, die nur gerade so durch Gelegenheitsjobs über die Runden kommen, ihre Arbeit durch die Corona-Krise verloren und können sich keine Lebensmittel mehr leisten. Hier kann Misereor durch Projektpartner helfen.

Durch den Kauf eines Spendenaufnähers aus dem Rüsthaus kannst du dich solidarisch zeigen und dazu beitragen, dass unsere Solidarität auch über nationale Grenzen hinaus geht und da ankommt, wo sie ganz besonders benötigt wird.

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